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Radfahrverein Bismarck bot die Lohengrinszene

Damals: Im Jahr 1902 schlossen sich der Radfahrverein Bismarck und der Bergische Radfahrverein dann unter dem Namen "Bergischer Radfahrverein Bismarck" zusammen.

Eng mit der Geschichte der Fahrradwerke Bismarck sind auch die Geschicke des "Radfahrvereins Bismarck" verknüpft. Als dieser 1898 gegründet wurde, bestanden in Radevormwald bereits zwei weitere Radsportvereine: der Verein Borussia sowie der Bergische Radfahrverein. Im Jahr 1902 schlossen sich der Radfahrverein Bismarck und der Bergische Radfahrverein dann unter dem Namen "Bergischer Radfahrverein Bismarck" zusammen. Da die Bismarck – Werke Räder aller Art bauten, war auch der Verein in allen Radsportarten vertreten.

Die besten Straßenfahrer hießen Karl Knapp, Otto Ebbinghaus, Otto Hohagen und Otto Krauskopf. Radrennen in Radevormwald gab es viele, wie beispielsweise "Rund um Radevormwald", "Köln – Radevormwald" oder später "Rund um die Bismarckwerke". Im Kunstradfahren taten sich besonders Karl Stahlhacke, Willi Buschhaus und Ewald Feldhoff hervor. Schon im Jahre 1900 wurde in Radevormwald das erste große Radfahrerfest mit Blumenkorso veranstaltet, dem weitere folgten. Als Franz Feldhoff 1910 beim Kunstfahren in Neuwerk bei Neuss auf dem Hochrad 20 Kilometer zurücklegte, war das damals eine beachtliche Leistung. Vom heimischen Radsportfest 1926 ist sogar ein 260 Meter langer Film bis heute erhalten geblieben, der den Festkorso mit vielen Radsportvereinen der Nachbarschaft durch die Radevormwalder Innenstadt zeigt!

Doch auch das Laienspiel wie zur damaligen Zeit weit verbreitet wurde betrieben. Als 1924 in Köln ein großer Korso für Räder ausgefahren wurde, bot der Radfahrverein Bismarck die "Lohengrinszene mit dem Schwan", wobei allerdings die britische Besatzungsmacht das Mitführen eines Schwertes untersagte. Von 1933 bis 1950 waren die radsportlichen Aktivitäten unterbrochen. Dann knüpfte man jedoch wieder an alte Traditionen an. Schon 1951 errang die Mannschaft, bestehend aus den Kunstradfahrern Papendick, Kalkuhl, Weyrauch, Rummenhöller, Schnabel und Horst Krauskopf die Bezirksmeisterschaft im Reigenfahren.

Mit dem "Aus" der Bismarck – Werke waren auch die Tage des Radfahrvereins Bismarck gezählt, der sich bis dahin hatte immer auf die Unterstützung der Firma verlassen können.

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