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Damals: Titan Elektromotoren aus Bergerhof

Nur 27 Jahre seit 1906 existierte in Bergerhof die Titan AG. Nachdem das Unternehmen bereits Ende der zwanziger Jahre in Zahlungsschwierigkeiten geraten war, wurde im August 1933 das Konkursverfahren eröffnet.


Nur 27 Jahre existierte in Bergerhof die "Titan Elektrizitäts-Aktiengesellschaft", aber dennoch sind von ihr hergestellte Elektromotoren erhalten geblieben. Seinen Ursprung hatte das Unternehmen in den Fahrradwerken Bismarck. Dieses hatte infolge des wirtschaftlichen Aufstieges Deutschlands einen weiteren Artikel neben Fahrrädern aufgenommen, nämlich elektrische Maschinen, für die damals der Siegeszug begann. Dies wiederum war ausschlaggebend dafür, dass C.A. Rheinländer, ein Stiefsohn des Bismarck-Teilhabers Richard Halbach, ein Studium für Elektrotechnik und Maschinenbau absolvierte.


Nach Abschluss seines Fachstudiums übernahm er die Leitung der entsprechenden Abteilung bei den Bismarck-Werken. Schon bald ergab sich die Schwierigkeit, dass die vorhandenen Räume, Anlagen und Werkzeugmaschinen nicht mehr ausreichten, und so fasste man den Entschluss, die Elektroabteilung abzukoppeln. Richard Halbach kam mit seinem Stiefsohn überein, die Elektroabteilung mit allen Aktiven und Passiven gegen die GmbH – Anteile an den Bismarck-Werken zu übernehmen und daraus eine Familien-Aktiengesellschaft mit eigenen Werkstätten zu machen. So erfolgte im April 1906 die Gründung der "Titan Elektrizität AG", die zunächst noch in Räumen des Fahrradwerkes Bismarck untergebracht war.


Im Jahr 1907 zog man dann in neue, eigene Gebäude auf einem benachbarten Grundstück um mit einer Belegschaft von rund 200 Arbeitern und Angestellten. Leider erwies sich die Firmengründung als ein Fehlschlag. Die Titan-Werke waren nicht in der Lage, mit den Elektrokonzernen wirksam in Konkurrenz zu treten. Hinzu kamen die wirtschaftlichen Schwierigkeiten durch Inflation und wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands nach dem ersten Weltkrieg.


Nachdem das Unternehmen bereits Ende der zwanziger Jahre in Zahlungsschwierigkeiten geraten war, wurde im August 1933 das Konkursverfahren eröffnet. Die gesamten Liegenschaften übernahm am 28. September 1935 die Commerz- und Privatbank. Das Schicksal der Titan Elektrizitäts-Aktiengesellschaft war damit besiegelt.


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