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Jung-Stilling

Johann Heinrich Jung-Stilling lebte eine paar Jahre in Radevormwald. Nach dem Stadtbrand 1802 schickte der Augenarzt und Literat Geld für den Wiederaufbau an seine ehemalige Wirkungsstätte. Am 12. September 1740 wurde er in Grund bei Hilchenbach im Siegerland geboren.

 Johann Heinrich Jung, genannt Jung-Stilling, wurde weltbekannt durch seine Lebensgeschichte, die 1777 im ersten Band Johann Wolfgang Goethe unter dem Titel "Henrich Stillings Jugend. Eine wahrhafte Geschichte." herausgab, und durch den Roman "Das Heimweh" (1794-1796). Seine Methode der Augenchirurgie half durch Operation etwa 2000 Menschen; gut 25000 dürfte er mit ärztlichem Rat versorgt haben. Seine Operationen führte er nach der Davielschen Methode aus, die ihm in Straßburg nahegebracht wurde. Jung-Stilling war Arzt, Professor für Landwirtschaft, Kunstwissenschaft (= Technologie, Produktionswissenschaft), Handlungswissenschaft und Vieharzneikunde in Kaiserslautern und Heidelberg; seit 1787 in Marburg Professor für ökonomische Wissenschaften.

Im Jahr 1803 wird Jung-Stilling vom damaligen Kurfürsten, nachherigen Großherzog Karl Friedrich von Baden (1728-1811) zum Berater ernannt und damit freier religiöser Schriftsteller. Im Jahr 1808 erscheint die "Theorie der Geisterkunde", die bis heute in verschiedenen Auflagen im Buchhandel zu finden ist. Innerhalb des Pietismus und der Erweckungsbewegung nimmt der im Siegerland geborene Johann Heinrich Jung eine bedeutende Stellung ein. Neben seiner umfangreichen Korrespondenz - er hat etwa 20000 Briefe geschrieben - sind u. a. seine Beziehungen zu Johann Caspar Lavater (1741-1801), Friedrich Heinrich Jacobi (1743-1819), Max von Schenkendorf (1783-1817), Barbara von Krüdener (1764-1824) und Johann Gottfried Herder (1744-1803) wichtig, die ebenfalls wie das Leben des Oberbergmeisters Johann Heinrich Jung (1711-1786) erforscht werden. Dieser Onkel Jung-Stillings ist für den Bergbau im Siegerland von Bedeutung, und er knüpfte die Beziehung zum röm.-kathol. Priester Johann Baptist Molitor (1713-1768) in Attendorn, dem Jung-Stilling eine Geheimschrift mit Rezepten gegen Augenkrankheiten verdankt.

Der Bezug zu Radevormwald: Nachdem er mehrere Jahre in Radevormwald gewohnt hatte, rief er nach dem Stadtbrand im August 1802 in seiner neuen Heimat Süddeutschland zu einer Sammlung auf. Es kamen 1.500 Taler zusammen, die Jung Stilling für den Wiederaufbau nach Radevormwald schickte.

Er starb am 2. April 1817.

Quellenhinweis: http://www.jung-stilling-forschung.de/

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