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Karl Schroer 1912 - 2002

Karl Schroer prägte nach dem 2. Weltkrieg über Jahrzehnte das kommunalpolitische Geschehen in Radevormwald. Er starb am 15.1.2002

Der am 27.01.1912 geborene ehemalige Bürgermeister und Träger des Bundesverdienstkreuz Karl Schroer prägte nach dem 2. Weltkrieg über Jahrzehnte das kommunalpolitische Geschehen in Radevormwald. Aufgrund seiner reichhaltigen Erfahrung war gerade er es, der bei strittigen Themen oftmals in die Rolle eines Vermittlers trat, was ihm im Stadtrat den anerkennenden Beinamen "Mann des Ausgleichs" sicherte.

Aber noch ein anderes großes Hobby hatte Karl Schroer: Den Fußball! Von 1928 bis 1934 war er selbst als Spieler im damaligen SSV Radevormwald aktiv. Später machte er als Funktionsträger weiter, nach dem Krieg als Vorsitzender des SSV Radevormwald, in der Fußballabteilung des TSV, als Mitbegründer der Spielvereinigung, als Vorsitzender des Stadtsportverbandes.

In der Politik gehörte Karl Schröer zu den 1945 ernannten Mitgliedern des ersten Radevormwalder Stadtrates durch die englische Militärbehörde. Ein Jahr später gründete er mit einigen Freunden zusammen in Radevormwald den Ortsverband der CDU. "Es durften nicht mehr als 100 Personen daran teilnehmen, und wir durften keine Sammlungen bei der Gründungsversammlung durchführen, das waren die Auflagen", erinnerte er sich später.

Am 10. Juni 1970 wurde er für seine Verdienste mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Nach seinem Ausscheiden aus dem Stadtrat wurde er zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.

Zu seinen Lieblingserinnerungen aus seiner Bürgermeisterzeit gehörte die Teilnahme Radevormwalds am Fernsehwettstreit "Spiel ohne Grenzen", bei dem er bei allen Wettbewerben als "Mannschaftsbetreuer" im In- und Ausland dabei war. Und um später auch bei der Städtepartnerschaft mit Châteaubriant im wahrsten Sinne des Wortes mitreden zu können, belegte er bei der Volkshochschule einen Französischkurs!

Das Porträt soll abgeschlossen werden mit Karl Schröers eigenen Worten, welche die Bedeutung dieses Mannes für Radevormwald trefflicher nicht charakterisieren können: "Ich entsinne mich noch gut an 15. August 1945, als ich durch den damaligen Bürgermeister Kopke zusammen mit 13 anderen Radevormwalder Bürgern in den Rat der Stadt berufen wurde. Wir erhielten von der Militärregierung den Auftrag, bis zur Wahl eines neuen Rates die Geschicke der Stadt zu bestimmen. Ich bin dankbar, dass mir das Vertrauen meiner Mitbürger die Möglichkeit gegeben hat, 30 Jahre mitzuarbeiten. Die Arbeit mit den Menschen und für die Menschen dieser Stadt hat mir stets Freude bereitet."

Er verstarb am 15. Januar 2002 wenige Tage vor seinem 90. Geburtstag.

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