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Rader Uhren gaben einst die Zeit an

Damals: 1775 legte die Familie Wellershaus den Grundstein für eine später bedeutende Uhrenindustrie in Radevormwald

So bekannt, wie heute noch die Uhren aus dem Schwarzwald sind, so gab es einst auch eine bedeutende Uhrenindustrie in Radevormwald. Hier war es die Familie Wellershaus, die von 1775 an mit dem Uhrmachergewerbe begann. Sie kann als die wohl bedeutendste Radevormwalder Uhrmacherfamilie angesehen werden, von der Uhren über mehrere Generationen hinweg bekannt sind. Ursprünglich aus Wellershausen stammend, hatte sich der erste Uhrmacher der Familie, Johann Wilhelm Wellershaus, in Hürxtal, in der Nähe der heutigen Ennepetalsperre, niedergelassen. Von ihm existieren heute noch mehrere Bodenstanduhren. Auch die Stadt Radevormwald kann mit Stolz eine solche aus dem Jahre 1797 vorweisen, die ihren Platz im Sitzungssaal des Hauses Burgstraße 8 hat.


Dass die alten Uhren heute noch so eindeutig den verschiedenen Uhrmachern zugeordnet werden können, hat einen einfachen Grund: Oberhalb des Ziffernblattes haben sie sich damals als Erbauer auf Plaketten selbst festgehalten. Beispielsweise heißt es: „Joh. Wilh. Wellershaus, Huerx Dahle bey Rade vorm Walde.“ Damals verlangte Wellershaus für seine Uhren, die heute nahezu von unschätzbarem Wert sind, zwischen 20 und 35 Thaler. Zusammen mit dem Remlingrader Uhrmacher Johann Peter Plätzer fertigte er übrigens auch die alte Remlingrader Kirchturmuhr an. Sein Sohn Johann Peter Wellershaus gehörte ebenso zur Uhrmacherzunft wie dessen Sohn Wilhelm. Dieser hat wohl die meisten Uhren hergestellt, so dass alle ein bis zwei Tage eine Uhr fertig wurde. Es wird berichtet, dass er sogar vier bis fünf Gesellen beschäftigt haben soll. Als Richard Wellershaus I. am 25. Februar 1840 geboren wurde, erlebte die bergische Uhrmacherei durch die Verbreitung der viel billigeren Uhren aus dem Schwarzwald schon ihren Niedergang. Zwar blieb Richard der Uhrmacherei bis zu seinem Tode verbunden, doch erstreckte sich seine Tätigkeit fast nur noch auf die Reparatur von bergischen Uhren. Zusammen mit seinem Sohn Richard II. baute er die letzte eigene Uhr im Jahr 1905. Die alte Uhrmacherwerkstatt der Familie Wellershaus in Hürxtal, die 1936 durch einen Blitzschlag abbrannte, ist zumindest noch im Bild festgehalten. Radevormwalds bekannter Maler Paul Wellershaus hat die Arbeitsstätte seiner Vorfahren in einem Gemälde von 1968 verewigt.


Neben der Uhrmacherfamilie Wellershaus sind noch andere Radevormwalder Uhrenbauer bekannt, die bergische Bodenstanduhren hergestellt haben: Der bereits erwähnte Johann Peter Plätzer, dann Johann Kaspar Bah, Johann Peter Friedrich Hofius, Friedrich Käseberg, Johann Hend. Oberhoff, Caspar Höller.


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