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4stelligen Betrag an Internetbekannten überwiesen

Seit dem 10. Januar 2026 stand ein 65-Jähriger aus Radevormwald über die sozialen Medien in Kontakt zu einer vermeintlich weiblichen Person aus Bangkok.

Die Betrügerin täuschte vor, sich mit dem
65-Jährigen eine gemeinsame Zukunft aufbauen zu wollen. Weiterhin überzeugte sie
ihn, auf einer Online-Plattform in den Handel mit Edelmetallen einzusteigen. Der
Mann aus Radevormwald investierte daraufhin einen mittleren vierstelligen
Eurobetrag. Nach abgeschlossener Transaktion brach der Kontakt ab. 

Am Mittwoch
(11. März) begab sich der 65-Jährige dann zu einer Polizeidienststelle und
erstattete Anzeige.

Immer mehr Betrüger wittern das große Geschäft mit der Liebe. Mit dieser und
ähnlichen Maschen, die als Love-/Romance Scamming bekannt sind, richten Betrüger
regelmäßig hohen finanziellen und emotionalen Schaden an. Kontakte werden über
Partnerbörsen, soziale Medien oder Messengerdienste geknüpft. Nach vielen Chats,
E-Mails oder Telefonaten, täuscht der Betrüger dann eine finanzielle
Dringlichkeit vor und bittet um monetäre Unterstützung. 

Bleiben Sie bei virtuellen Bekanntschaften besonders vorsichtig. Spätestens,
wenn Geldforderungen ins Spiel kommen, sollten die Alarmglocken schrillen!
Überweisen Sie niemals Geld, tätigen Sie keine Zahlungen per Gutscheinkarte oder
Kryptowährungen an Personen, die Sie nur aus dem Internet kennen, und geben Sie
keine sensiblen Daten wie Bankverbindungen, Ausweiskopien oder Passwörter
weiter. 

Wenn Sie "gescammt" wurden, brechen Sie sofort den Kontakt ab, richten Sie eine
neue E-Mail-Adresse ein und wechseln Sie die Telefonnummer. Weiterhin sollten
Sie alle Mails und Chat-Texte als Beweis auf einem Speichermedium sichern und
versuchen, bereits getätigte Überweisungen und Transaktionen rückgängig zu
machen. 

Ganz wichtig: Holen Sie sich Hilfe! Sprechen Sie mit einer vertrauten Person und
erstatten Sie in jedem Fall Anzeige bei der Polizei.

Bei Fragen zu dem Thema hilft Ihnen die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle
unter Tel.: 02261 8199-4700 oder -4701 gerne weiter. 

Weitere Informationen zu
dem Thema finden Sie auch im Internet auf den Seiten der Polizeiberatung:
https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/.


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