Leserbrief: Bitte nicht den ÖPNV schlechtreden
Kritik an Arztsituation in Radevormwald nicht mit falschen Aussagen verbinden, fordert Felix Staratschek
"Wie sollen die nach W-tal kommen? Mit der Taxe etwa, zufuß oder mit den Öffentlichen, was allerdings dann eine Tagesreise wäre."
Das schreibt ein Leser bezogen auf Arztbesuche und attestiert damit leider seine Ahnungslosigkeit. Wuppertal ist in weniger als einer Stunde per Bus erreichbar, oft zweimal die Stunde, das ist keine Tagesreise. Wenn in Sankt Antonius in Barmen um 10.30 Uhr ein Gottesdienst mit guter Chormusik ist, steige ich um 9.37 Uhr in Bergerhof in den Bus, wechsele in die Schwebebahn zum Alten Markt und bin zum Glockenschlag in der Kirche. Sicher, das kostet 2 Stunden Fahrzeit, aber eine Tagesreise ist das nicht. Für jemanden der eine sehr kleine Rente hat können aber die 7 Euro. die eine Hin- und Rückfahrt kostst schon belastend sein. Zumindest der CDU-Politiker Edmond Biekowsky hat in einen letzten Lebensjahren den ÖPNV und den Einsatz dafür zu schätzen gelernt. da habe ich ihn oft mit Rollator im Bus angetroffen. Und es sollten sich alle mit dem ÖPNV befassen, da jeder in eine Lebenslage kommen kann, wo es nicht mehr per PKW geht und man den Bus nehmen nehmen muss. Und da geht doch mehr, als sich manche Leute vorstellen.
Felix Staratschek
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Zuletzt aktualisiert am: 25.01.2026. 62 27.01.2026).
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