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Leserbrief: Vorschlag für bessere Umsteigezeiten von der S 7 in Remscheid Lennep zum NE 19 nach Radevormwald

Felix Staratschek, ÖPNV-Aktivist aus Radevormwald (Mitglied im Fahrgastverband PRO BAHN e.V.) hat sich in einem Brief an Abellio und die Stadtwerke Remscheid gewandt...

....  mit Vorschlägen die Verknüpfung von Bus und Zug zu verbessern und den ÖPNV durch Qualität attraktiver zu machen. 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Durch Corona hat der ÖPNV viele Fahrgäste verloren. Um die anderen zu halten und künftig neue zu gewinnen, ist eine gute Qualität nötig. 

Ich erlebe es aber immer wieder, dass Anschlüsse nicht gesichert werden. 

So habe ich es an der Bushaltestelle Remscheid Hbf. beobachtet, dass Leute aus einem Bus im Kreisel ausstiegen und vor dem ADAC-Haus weiter fahren wollten, aber der Bus fuhr denen vor der Nase weg. Ich habe schon vor Jahren den Vorschlag gemacht, dass die Busse erst den Bahnhof verlassen dürfen, wenn sich alle per Funk an der Leitstelle gemeldet haben und alle Fahrgäste die Zeit hatten, die Fahrzeuge zu wechseln. Dann gibt die Fahrleitung per Funk die Fahrerlaubnis. 

Darüber hinaus wäre vor allen nach 21 Uhr eine Kommunikation mit Abellio sinnvoll, um kleinere Verspätungen der Züge abzuwarten. Die Fahrgäste rennen dann vom Zug zum Bus und nehmen auch nicht die Unterführung, sondern laufen über den Kreisel, um dann den gerade losfahrenden Bus noch an die Scheibe zu klopfen. 

ÖPNV ist ein System und da ist die Anschlussicherung das Kernthema. 

Am Fahrkartenautomaten habe ich festgestellt, dass die Züge vom Remscheider Hbf, die um 21.51 und 22,.51 Uhr in Remscheid Lennep enden, eine Minute llänger brauchen, als  Züge, die nach Wuppertal durchfahren. Diese Minute hat ihren Grund im Gleiswechsel, da über zwei Wiechen langsamer gefahren werden muss und davor schon gebremst wird. Würde man die Züge dagegen auf Gleis 1 in Lennep einfahren lassen, wären die eine Minute eher am Bahnhof. Aber der Effekt wäre noch größer, weil der Fußweg vom Bahnsteig zum Bus des NE 19 mehr als halbiert würde. Der Zug könnte dann entweder auf dem glieichen Gleis zurück zur Abstellung am Hbf fahren, was abends problemlos möglich wäre, oder der Zug zieht nach dem Ausstieg der Fahrgäste Richtung Wuppertal raus bis hinter die nordlche Weiche und setzt dort auf das Gegengleis über. Da der NE 19 zur Minute 54 abfährt, wäre die Verkürzung der Fahrzeit von einer Minute eine Verlängerung der Umsteigezeit um 33%. 3 Minuten ist sehr knapp und für ältere Menschen ist ein Sprint bei Verspätung kaum möglich. Wenn aber der Zug auf Gleis 1 in Lennep endet, verlängert sich die Umsteigezeit und verkürzt sich die zu laufende Wegstrecke. 

Der NE 19 hat ein weiteres Potential zur Anschlusssicherung: 

Die Bedarfsfahrt zur Knusthöhe wird vor die Fahrt zum Bahnhof gesetzt. Denn diese wird sehr selten von Umsteigern aus dem Zug genutzt, die wegen den Verspätungen auch oft nichts davon haben. Die Fahrt zur Knusthöhe dürfte daher eher für ältere Menschen aus Remscheid wichtig sein, die mit dem NE 19 nach Hause wollen. 

Ich schlage daher folgende Route vor: Der Bus fährt nach dem Röntgenmuseum bei Bedarf die Knusthöhe an. Es geht ansonsten direkt zum Bahnhof. Dafür muss am Mollplatz eine neue Halteposition für den NE 19 festgelegt werden. Am Bahnhof wendet der NE 19 im Kreisel und hält am Wartehäuschen der Linie 671, so dass die Abfahrt nach Radevoirmwald immer an der gleichen Stelle ist. Von dort fährt der NE 19 zum Bismarckplatz und Mollplatz. Dies hat auch weitere Voirteile, der Busfahrer sieht an dieser Halteposition wenn der Zug noch kommt oder Fahrgäste noch auf dem Weg zum Bus sind. Der Weg wird noch etwas kürzer, die Abfahrt nach Radevormwald kann auf die Minute 55 oder 56 verlegt werden, da die Knusthöhe vorher war. Damit wären aus akut 3 Minuten Umsteigezeit 5 bis 6 Minuten geworden. Durch Sichtkontakt können es auch auch mal 7 Minuten werden. Das macht die Reisekette stabiler und den ÖPNV attraktiver. 

Es wäre also schön, wenn Abellio sofort die Ankunft des Zuges auf Gleis 1 verlegt, die frühere Ankunft in Lewnnep wird keinen stören. Und die Stadtwerke sollten zum Sommerfahrplan 2021 den NE 19 wie vorgeschlagen ändern. 

Und noch ein Vorschlag, wenn der NE 19 zur Minute 54 oder künftig etwas später am Bahnof Lennep ist, hat der ganz Lennep durchfahren (Trecknase, Hasenberg, Rader Straße, Hackenberg). Es wäre also schon, wenn gegen 22 und 23 Uhr 5 Minuten nach Ankunft des NE 19 die S 7 eine Fahrt zum Remscheider Hbf anbietet. Der Zug fährt akut leer eh dahin und es sollte kein großer Aufwand, diesen Zug als ÖPNV-Fahrt zu bestellen. In Remscheid Hbf bestünden dann gute Anschlüsse an weitere NE-Linien. Diese zwei zusätzlichen Fahrten würden den Spätverkehr viel attraktiver machen und für viele Verbindunghen die Reisezeit deutlich verkürzen.. 

Darüber hinaus wäre  es schön, wenn die Triebfahrzeugführer von Abellio die Stadtwerke vor allem ab 21 Uhr über Verspätungen informieren. Normal hat man 5 Minuten Umsteigezeit vom Zug zum NE-Bus in Remscheid Hbf.. Bei Verspätungen bis 5 Minuten müssten die Buisse nur wenige Minuten warten, die Fahrgäste sparen aber so fast eine Stunde, wenn die nicht auf die nächste Fahrt warten müssen. Und wer das ein paar mal gemacht hat, der fährt dann doch wieder lieber Auto.

Leider hat die Deutsche Bahn auf dem Müngstener (S 7) zu viele Weichen ausgebaut. Ich habe es daher öfter erlebt, dass bei Sperrungen eines Streckengleises an den Bahnhöfen nur ein Gleis genutzt werden kann und bei Zugkreuzung der andere Zug vor dem Bahnhof warten muss und so die Busanschlüsse verpasst. In Güldenwerth, Lennep und Remscheid Hbf muss daher vor und hinter dem Bahnhof  in beide Richtungen gewechselt werden können, damit auch bei Sperrung eines Streckengleises der Gegenzug immer pünktlich in den Bahnhof einfahren kann oder damit abgestellte Sonderzüge oder Bauzüge umfahren werden können oder Güterzüge ausweichen können. Jede Straßenbahn oder U-Bahn hat in regelmäßigen Abstanden solche Gleiswechselstellen, damit bei Betriebsstörungen beide Gleise flexibel genutzt werden können. Dies muss auch wieder an den 3 genannten Remscheider Bahnhöfen möglich sein, weil das je nach Tageszeit Orte sind, wo sich regelmäßig die Züge kreuzen. Wer hier zu viel spart vertreibt damit die Fahrgäste, wenn durch Verspätungen die Anschlüsse verloren gehen. 


Mit bestem Gruß, Felix Staratschek 

Abs. Felix StaratschekFreiligratstraße 2, 42477 Radevormwald


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