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Bürgeranregung zum ÖPNV, Linie 339, Schülerbeförderung / Schülerticket - AL-Vorschläge für mehr Fahrten der OVAG nach Radevormwald Schlagbaum

Felix Staratschek, sachkundiger Bürger der Alternativen Liste Radevormweald (AL) hat Vorschläge gemacht, wie die OVAG den ÖPNV auf der Linie 339 verbessern kann. Das ist am Donnerstag den 30.1.20 Thema einer Bürgeranregung im Verkehrsausschuss, zu der er hier Vorschläge macht.



Abs. 


Felix Staratschek


Freiligrathstr. 2


42477 Radevormwald


sachkundiger Bürger der Alternativen Liste (AL) im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald


Mitglied im Fahrgastverband PRO BAHN e.V. 





An die Politiker im Oberbergischen Kreis und der Stadt Radevormwald sowie die OVAG





Sehr geehrte Damen und Herren!





Da der Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald sich 30.1.20 mit einem Bürgerantrag zum Busverkehr auf der Linie 339 befasst, fände ich es gut, wenn ab 17 Uhr oder nach Absprache mit dem Ausschuss auch etwas später - die Tagesordnung ließe sich anpassen - Vertreter des Kreises und der OVAG anwesend wären. Die Sitzung findet im Mehrzweckraum des Bürgerhauses statt, so dass die An- und Abreise mit der OVAG möglich. Auf Wunsch könnte der Tagesordnungspunkt nach 17.15 Uhr gelegt werden, da die Linie 339 um 17.10 Uhr in Radevormwald ankommt, falls Verantwortliche per Bus zur Sitzung kommen wollen. Der Ausschuss hat genug Themen, die vorgezogen werden könnten, falls jemand den Wunsch dazu äußert. 



Akut ist es der erste Tagesordnungspunkt, der direkt nach 17 Uhr behandelt würde. ÖPNV, Linie 339, Schülerbeförderung / Schülerticket (Bürgeranregung gem. § 24 GO NRW i.V.m § 6 Hauptsatzung der Stadt Radevormwald vom 11.10.2019)
http://session.radevormwald.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=3704


Ich habe den Fahrplan analysiert und sehe da Spielraum für ein paar weitere Fahrten. Vielleicht regt das auch an anderen Stellen im Oberbergischen Kreis die Ideenträger an, nach ÖPNV-Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen. 





1. An Schultagen wurden zusätzliche Busfahrten von Radevormwald nach Schlagbaum eingeführt. In Schlagbaum scheint jedoch ein Busfriedhof zu sein, denn diese Fahrten fahren nicht zurück. Vor der Busfahrt um 14.15 Uhr von Schlagbaum nach Radevormwald könnte an Schultagen um 12.53 Uhr und 13.43. Uhr ein Bus zurück nach Radevormwald  fahren. Und um 14.44 Uhr wäre eine weitere Fahrt möglich. Mit diesen Bussen könnten an Schultagen die Menschen vom Land zum Einkaufen in die Innenstadt fahren und wieder zurück. Die OVAG bevorzugt es anscheinend, diese Fahrten den Fahrgästen vorzuenthalten und so sinnlos den Diesel zu verbrennen.





Dieser Vorschlag wäre eine Verbesserung für die Landbevölkerung, der reicht aber nicht aus, dem Anliegen der Bürgeranregung nachzukommen. Aber das wäre sofort umsetzbar. 





Deswegen weitere Vorschläge von mir: 









Die Haltestelle Röntgenstraße wird so gelegt, dass Busse, wenn die das Depot vom Radevormwalder verlassen dort sofort halten können. Alle heutigen Leerfahrten zwischen dem Depot des Radevormwalder - der der OVAG gehört und für die OVAG fährt - und Radevormwald, Hückeswagen oder Schlagbaum werden Linienfahrten. Damit verbessert sich schon mal die ÖPNV-Anbindung des östlichen Radevormwalds etwas, ohne das ein Buskilometer mehr gefahren werden muss. 










 





Busumläufe der Linie 626 und 671, die in Radevormwald enden und zum Depot des Radevormwalder fahren werden als Bedarfsfahrten der Linie 339 nach Schlagbaum geführt. Das heißt, die fahren nur zum Schlagbaum, wenn bis zur Röntgenstraße jemand mit einem Ziel Richtung Schlagbaum zusteigt. Will niemand dahin, kann der Fahrer am Depot Feierabend machen. Der Vorteil, die bestehenden Fahrten bleiben für die Fahrt in die Stadt Radevormwald, aber es werden mehr Möglichkeiten der Rückfahrt Richtung Schlagbaum angeboten, was auch zu mehr Fahrgästen auf den bestehenden Fahrten führen wird. 





Darüber hinaus wäre zu prüfen, ob bei den Bussen und Linientaxis der Linie 339  zusätzlich einige Fahrten nach Schlagbaum verlängert werden können, zum Teil als volle Linienfahrt (vor allem vormittags und mittags), zum Teil als Bedarfsfahrt (vor allem am späten Nachmittag und abends). 





Da die Linie  Radevormwald - Schlagbaum kaum Binnenverkehr haben dürfte, wäre es sinnvoll, eine Fahrtrichtung über Önkfeld nach Schlagbaum zu führen, wobei die Fahrtrichtung sich je nach Fahrt ändern kann, damit es zwischen Önkfeld und Radevormwald nicht zu Pararlellfahrten mit der Linie 626 kommt. Das würde aber das Fahrgastpotential der Linie 339 nach Schlagbaum deutlich erhöhen, wodurch auch Fahrten am Wochenende möglich werden.





Außerdem kann es bei schwach ausgelastete Fahrten der Linie 339 zu Umwegfahrten kommen. Es wäre denkbar, einige Fahrten zwischen Hückeswagen und Radevormwald eine Stichfahrt nach Schlagbaum machen zu lassen. Das verlängert die Fahrt um 20 Minuten. 





Wann wären solche weiteren Fahrten denkbar? 


Montags bis freitags: 


--6.34 Uhr an Schultagen nach Schlagbaum, weiter nach Hückeswagen um 7.02


--19.07 Uhr Linientaxi nach Schlagbaum, 19.35 Uhr weiter nach Hückeswagen oder


--19.10 Uhr Linienbus von Hückeswagen bei Bedarf nach Schlagbaum fahren lassen. 


Beide Möglichkeiten hätten Anschluss von der Linie 626. Für das Linientaxi sprächen der geringere Verbrauch. Aber wenn die Nachfrage ab und zu höher ist, wäre der Bus besser. 


--20.08 Uhr Linientaxi bei Bedarf von Busbahnhof Richtung Schlagbaum. Sobald der letzte Fahrgast ausgestiegen ist, kehrt es um.  


Zusammen mit den Fahrten der Linien 626 und 671 zur Röntgenstraße, die bei Nachfrage bis zur Landwehr fahren, - hier habe ich die Zeiten nicht ermittelt, das muss die OVAG machen -  wäre so eine ÖPNV-Grundversorgung geschaffen, die auch mit dem Schülertickets genutzt werden könnte und die allen Menschen an der Linie zugute kommt. 


Es lohnt sich dann nach 16.40 mit dem heutigen Linientaxi in die Stadt zu fahren, wenn man weiß, dass man noch mehrere Möglichkeiten hat, wieder zurück zu fahren. 





Samstags: 


--8.43 Uhr Linientaxi nach Schlagbaum, weiter um 9.11 nach Hückeswagen. Da vor 9 Uhr das letzte Linientaxi um 7.55 Uhr in Radevormwald ankommt, besteht hier genug Zeit um zum Schlagbaum zu fahren.


--10.50 Uhr Fahrt von Radevormwald über Schlagbaum nach Hückeswagen. Hier hat der Bus vor der Rückfahrt akut 22 Minuten Pause. Das reicht, um den Umweg über Schlagbaum zu fahren. 


--15.42 Uhr Linientaxi nach Schlagbaum, um 16.10 weiter nach Hückeswagen. 


--17.42 Uhr Linienbus nach Schlagbaum, um 18.10 Uhr weiter nach Hückeswagen


--19.37 Uhr Linienbus nach Schlagbaum, da der Bus erst um 20.19 Uhr wieder nach Hückeswagen fährt. 


Zusätzlich zu diesen Fahrten könnten noch Fahrten zum Busdepot bestehen, die bei Bedarf bis Landwehr weiter fahren.  





Sonntags und Feiertags:


Der Sonntagsfahrplan sollte geändert werden. Akut haben die Linientaxis in Hückeswagen eine längere Pause. Hier sollte versucht werden den Fahrplan so zu ändern, dass diese Pause in Radevormwald stattfindet und so mehrere Fahrten nach Schlagbaum möglich werden. 





Akut hat die Fahrt um 13 Uhr von Radevormwald nach Hückeswagen 18 Minuten Umsteigezeit nach Gummersbach. Diese Zeit kann durch eine Verschiebung der Fahrt um 13 Minuten auf 5 Minuten verkürzt werden. Das heißt, dass das Linientaxi, dass um 12.46 Uhr in Radevormwald ankommt dann genug Zeit hätte um 12.47 eine Fahrt zur Landwehr anzubieten. 


Ebenso kommt nachmittags das Linientaxi in Radevormwald von Hückeswagen um 16.46 Uhr an und fährt erst um 17.11 Uhr nach Hückeswagen zurück. Das wäre genug Zeit für eine Fahrt um 16.47 Uhr zur Landwehr.  


Dazwischen gibt es im Fahrplan eine Linienbusfahrt, die nach Wuppertal weiter fährt, aber in Radevormwald 28 Minuten Aufenthalt hat. Das ist genug Zeit um 15.00 Uhr einmal zum Schlagbaum zu fahren. 





 


Die OVAG soll mehr Fahrmöglichkeiten von Radevormwald nach
Schlagbaum anbieten, fordern Schüler und Eltern

 





 
Da an Wochenenden keine Busse über Önkfeld fahren würden diese Fahrten nach meinen Vorschlag auch Önkfeld bedienen und dort die Linie 626 sinnvoll ergänzen. Was fehlt ist eine Abendfahrt. Aber es wäre zu prüfen, ob die Fahrt nach 23 Uhr an Sonntagen nach Hückeswagen bei Bedarf zur Landwehr fährt. Sollte diese Fahrt kaum Zusteiger auf den Zwischenhalten nach Hückeswagen haben, wäre es verantwortbar, dass die Fahrzeiten nach Hückeswagen variieren. Hier muss man Vor- und Nachteile abwägen. Da jedoch nach Önkfeld und zur Landwehr hier vorher nach 16.47 Uhr keine Busse fahren würden, kann ich mir vorstellen, dass hier mehr Fahrgäste nach Önkfeld und Richtung Landwehr gewonnen werden, als akut den Bus nach Hückeswagen nutzen, den es ja nur gibt, weil der Wagen ins Depot nach Hämmern fahren muss. Wenn niemand nach Önkfeld und Landwehr will, hat der Bus keine Mehrleistung. 



Auf die Dauer könnte man überlegen, ob man die Linie 339 nach Landwehr ausbauen kann. Der nächste Ort mit einem besseren Busverkehr ist Rüggeberg (Linie 561). Hier wäre eine Buslinie Ennepetal - Rüggeberg - Schlagbaum - Radevormwald möglich, die OVAG und VER gemeinsam fahren. Die Linie 339 nach Schlagbaum könnte man auch als Wanderbus zur Heilenbecker Talsperre vermarkten. Rüggeberg hat nur 1596 Einwohner aber dafür einen akzeptablen stündlichen Busverkehr an allen Wochentagen. In Radevormwald bringt man es nicht mal fertig, die Schulbusse, die Honsberg, Heide und Kräwinkel erschließen, als werktägliche Linienfahrt anzubieten, obwohl hier auch über 1000 Anlieger betroffen sind. 





Bleibt noch anzumerken, dass es dringend notwendig ist, die Buslinie 134 Lüdenscheid - Radevormwald im Gebiet des Oberbergischen Kreises in den VRS-Tarif zu überführen und einen Übergangstraif zwischen dem Oberbergischen Kreis und dem Märkischen Kreis zu schaffen, da in Radevormwald, 2 mal in Wipperfürth und in Marienheide Linien beider Kreise sich begegnen und hier mehr Synergien für einen besseren ÖPNV möglich und notwendig sind. Es wäre eine einfache Regel, wenn bei Fahrten zwischen Halver, Lüdenscheid, Kierspe und Meinerzhagen immer der VRS-Tarif gilt, damit Busse und Bahnen besser ausgelastet werden.  





Ich hoffe ich habe hier Anregungen und Vorschläge geliefert, wie man den Wünschen der Bürgeranregung mit einem begrenzten Mehraufwand nachkommen kann.  Es wäre schön, wenn der Oberbergische Kreis als Aufgabenträger des ÖPNV dafür sorgt, dass der Verkehr auf der Linie 339 dementsprechend nachgebessert wird und sich alle Parteien, Gremien und Institutionen für diese Verbesserungen einsetzen. Ob alles so wie hier genannt wurde, richtig erkannt ist, kann ich nicht sagen, aber die OVAG kann ja aufgrund dieser Vorschläge ihre eigene Fahrplananalyse durchführen und nach Wegen suchen, solche Fahrten möglich zu machen, wenn andere für nicht erkennbare Gründe gegen eine meiner vorgeschlagenen Fahrten sprechen. 





Im Prinzip halte ich ein flächendeckendes Rufbussytsem für den ganzen Oberbergischen Kreis für notwendig, damit jedes Haus an den ÖPNV angebunden werden kann, aber nur da Fahrten stattfinden, wo es eine Nachfrage gibt. Solange es das nicht gibt, versuche ich Lösungen zu finden, die ÖPNV-Unterversorgung der Landbevölkerung zu reduzieren und durch fahrgastfreundliche Vorschläge den ÖPNV zu verbessern. 





In einer Stellungnahme zu diesem Bürgerantrag schreibt die OVAG





"Auch die Frage der Ökologie stellt sich, wenn z.B. nur zwei Fahrgäste einen Linienbus nutzen."





Das stimmt im Prinzip, aber man muss das Gesamtsystem sehen. Eine Fahrt, die nur von 2 Fahrgästen genutzt wird, kann der Grund sein, dass es 100 zusätzliche Fahrgäste gibt. Auch wenn diese Fahrt selten genutzt wird, wäre ein Fehlen dieser Fahrt für viele ÖPNV-Nutzer ein Grund nicht mit den ÖPNV zu fahren. Allerdings kann auch die OVAG mehr gut motorisierte Midibusse einsetzen, die für den Schülerverkehr mit Busanhängern verstärkt werden. Das würde die Frage der Ökologie sinnvoll beantworten. Für Wuppertal gibt es eine Untersuchung, die die Vorteile der Busanhänger bestätigt. Mit Busanhängern könnte die OVAG auf die Fluktation der Fahrgastzahken sowohl tageszeitlich als auch jahreszeitlich reagieren und viel Diesel einsparen. Statt auf Linientaxis, wo ab dem 9. Fahrgast keiner mehr mitfahren darf, würde ich auf Midi-Busse setzen, wo wie im Linienverkehr auch mal Fahrgäste stehen können, wenn spontan mal eine Gruppe an der Haltestelle steht oder eben doch mal 15 Leute mit genau dieser Fahrt zu einer Veranstaltung wollen. 





Mit bestem Gruß, 


Felix Staratschek




Sachkundiger Bürger der Alternativen Liste Radevormwald (AL) im Verkehrsausschuss


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