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Förderung der Wupperorte und Weiterentwicklung der Innenstadt

Regierungspräsidentin Gisela Walsken überreichte in der vergangenen Woche an 52 Städte und Gemeinden insgesamt 71 Zuwendungsbescheide, darunter auch an Radevormwald.

„Ich freue mich sehr, dass die Fördergelder des Städtebaus den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und die Lebensqualität in unseren Städten, Orten und Gemeinden deutlich verbessern werden“, betonte die Regierungspräsidentin. Bürgermeister Johannes Mans nahm den Förderbescheid für Radevormwald in Köln entgegen. Ziel der geförderten Projekte sind unter anderem die Sanierung von Schulbauten, Spielplätzen, Kulturzentren, Sportstätten und die Neugestaltung von innerstädtischen Straßen, Plätzen und Grünflächen. Hiermit wird die Entwicklung von Städten und Gemeinden ein weiteres Stück vorangebracht.

Gisela Walsken, Johannes Mans, Foto Bezirksregierung KölnFür die Projekte stellen der Bund und das Land rund 524 Millionen Euro landesweit zur Verfügung. Davon können aufgrund der intensiven Beratung und Empfehlung durch die Bezirksregierung Köln nun rund 98 Millionen Euro an Fördermitteln an die Kommunen im Regierungsbezirk 
ausgezahlt werden.

Unterstützt werden in Radevormwald mit jeweils 60 Prozent Projekte zum Umbau der westlichen Innenstadt  – Integriertes Handlungskonzept Innenstadt II. „Ich bin sehr froh, dass wir die Mittelzusage in Höhe von  307.000 Euro (Gesamtprojekt 512.000) jetzt erhalten haben“, sagt der Bürgermeister. Die jetzige Zusage bezieht sich auf  die Gesamtkonzeptfinanzierung, die vom Büro MWM mit Bernd Niedermeier vorbereitet worden ist. „Damit können wir neben der Förderung  der Wupperorte  jetzt auch parallel in die Weiterentwicklung der Innenstadt  einsteigen“, ergänzt Mans.

Unterstützt werden die Fortschreibung für das Programmjahr 2019, die Öffentlichkeitsarbeit, das Dialogverfahren zum Lupenraum Nord mit Umfeld „life-ness“ und Wartburghaus und Verbesserungen in der westlichen Kaiserstraße vom Marktplatz bis zur Kreuzung Telegrafen-/Graben- Kaiserstraße. Die Stadt hofft in einem zweiten Schritt auch auf Mittel für den weiteren Citymanagementprozess und das Umsetzungsmanagement.

Die Verwaltung ist dabei weiterhin in einem engen Austausch mit der Bezirksregierung. Die Regierungspräsidentin hat für Mittwoch, 19. Dezember, einen Besuch der Wupperorte („Starke Menschen – starkes Quartier“) angekündigt. 

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