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Vom Kinderschreck zum Kinderfreund

Nikolaus - die vielbeschäftigte Kultfigur. Auch im Zeitalter von Internet und SMS hat der Nikolaus nichts von seiner Faszination verloren

Nikolaus hat wieder Hochkonjunktur: Unzählige Kinder schauen dann ängstlich-neugierig und voller Erwartung auf den Gabenbringer, der sie ab und zu auch ermahnt. Auch im Zeitalter von Internet und SMS hat der Nikolaus nichts von seiner Faszination verloren. Grund genug für die Volkskundler des Amtes für rheinische Landeskunde des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), sich mit dieser vielbeschäftigten Kult-Figur zu beschäftigen. Die Ergebnisse sind nachzulesen in dem Buch „Faszination Nikolaus - Kult, Brauch , Kommerz“.

Eines lautet, dass es nur einen wahren Nikolaus gibt. Mit seinem Bischofsstab und der Mitra setzt er sich deutlich von seinem Mitstreiter ab, der als Weihnachtsmann mit Zipfelmütze und einem breiten Ledergürtel um die weite Taille daher kommt.Welche historische Figur allerdings für den heutigen Nikolaus Pate stand, konnten auch die LVR-Forscher nicht zweifelsfrei klären. „Es ist umstritten, ob es sich um den Bischof Nikolaus von Myra im kleinasiatischen Lykien handelt, der wahrscheinlich im 4. Jahrhundert lebte, oder ob die Figur auf den Bischof von Pinora zurück geht“, so Dr. Alois Döring, LVR-Volkskundler. Die Forscher haben sich auch mit den aktuellen Trends beschäftigt und den Nikolaus als Kommerzfigur entdeckt. Wenn ab September der Nikolaus aus Schokolade die Supermärkte bevölkert, so trägt er immer seltener das klassische Outfit.

Neben der traditionellen Gestalt stehen dort einträchtig der „Klapper-Klaus“, der „Hip-hop-o-laus“ oder die weibliche Gefährtin „Nikola“ in den Regalen nebeneinander. Die Werbeindustrie nutzt ihn außerdem für die Vermarktung von Handies, Zigaretten-Werbung mit leicht beschürzten Weihnachtsfrauen bis hin zum Beate Uhse-Adventskalender. Es ist fast überflüssig zu erwähnen, dass der Nikolaus natürlich längst das Internet erobert hat.Wer damit noch immer nicht genug von der vorweihnachtlichen Kultfigur hat, sollte zur Santa Claus World Conference fahren: Alljährlich treffen sich - mitten im Hochsommer -im dänischen Freizeitpark Bakken Mitglieder des Verbandes der autorisierten Nikolausdarsteller aus weit über 100 Ländern. Im Mittelpunkt des Treffens stehen unter anderem die Nikolaus-Atheisten, die tatsächlich behaupten: „Santa Claus does not exist“.

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