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Generationenwechsel beim Museumsverein

Am vergangenen Dienstag hatte der Johann Wülfing & Sohn Museumsverein zur Jahreshauptversammlung geladen. Neben einem Rückblick auf das vergangene Jahr inklusive Kassenbericht galt es auch einen neuen Vorstand zu wählen.

Erste Vorsitzende Rosemarie Kötter und zweiter Vorsitzender Wolfgang Masanek kandidierten nicht mehr für ihre Ämter, um der „nächsten Generation“ die Weiterführung des Museumsvereins anzuvertrauen. Neuer Vorsitzender ist der Historiker Jörg Holtschneider.

Kontinuität in der Vereinsarbeit
Rosemarie Kötter und Wolfgang Masanek waren sich einig: Nach 18 Jahren intensiver Vorstandsarbeit sahen sie nun die Zeit für die nächste Generation gekommen, um das Wirken und Handeln des Vereins weiterzuführen. Durch ihr großes Engagement beim Aufbau des Museumsvereins und des Wülfing Museums in seiner heutigen Form haben sie ihren Nachfolgern dazu maßgeblich den Weg geebnet. Auch der Jahresbericht der Vorsitzenden und der Haushaltsplan unterstrichen die Kontinuität der Vereinsarbeit. So blickt das Wülfingmuseum auf eine positive Entwicklung mit konstanten Besucherzahlen von rund 3500 Museumsgästen in 2014 zurück. Nicht eingerechnet sind die vielen Besucher des angeschlossenen Museumscafés. Das Werkzeugmuseum in Remscheid schreibt im Vergleich ähnliche Besucherzahlen. Mit Blick auf die geringe Zahl an Öffnungstagen kann das Wülfing Museum deshalb durchaus stolz sein. Auch das Museumscafé konnte mit seinen Veranstaltungen wie Oster- und Weihnachtsbasar bei Ausflüglern punkten und sorgt mit dem monatlichen Strickcafé für eine willkommene Attraktion für Handarbeitsinteressierte. Ebenso wird das Museumscafé als beliebter Veranstaltunsgort für Familien- und Firmenfeiern gerne genutzt. Die Finanzen des Vereins sind fast ausgewogen mit einem leichten Plus und auch aus der Technik gibt es erfreuliches zu melden: Nach rund zweieinhalb Jahren und umfangreichen Reparaturen läuft die Turbine wieder einwandfrei.

Der neue Vorstand 
Mit einem fast komplett neuen Vorstand präsentiert sich ab sofort der Johann Wülfing & Sohn Museumsverein. Neuer Vorsitzender ist Jörg Holtschneider. Als zweite Vorsitzende wurde Karola Johnen gewählt, die bereits seit einiger Zeit die administrativen Angelegenheiten des Museumsvereins und die Koordination des angeschlossenen Café-Betriebes übernommen hat. Neuer „alter“ Kassierer ist Werner Papendick und Schriftführerin Tanja Behnke. Unterstützt werden sie von den Beisitzern Kurt Kadletz, Wolfgang Masanek und Franz Werner von Wismar (Vorsitzender des Tuchmuseums Lennep). Detlef Schmauch und Achim Voss werden als neue Kassenprüfer den nächsten Kassenbericht kontrollieren.

Wer ist Jörg Holtschneider?
Der studierte Historiker Jörg Holtschneider ist kein Unbekannter. Er war nicht nur maßgeblich für den technischen Aufbau des Wülfing-Museums verantwortlich und hatte in den vergangenen zwei Jahren das Amt des Schriftführers innerhalb des Vorstands belegt. Jörg Holtschneider ist ein Vollblut-Historiker mit großem ehrenamtlichen Engagement. Er ist Mitglied der Anna Hardt-Stiftung, zweiter Vorsitzender im Bergischen Geschichtsverein Hauptverein und Beirat des Bergischen Geschichtsvereins Abteilung Remscheid. Bereits seit Jahren bietet Holtschneider Besuchern fachkundige Führungen im Röntgenmuseum und auf Schloss Burg an und berät hauptberuflich Kommunen und Vereine bei der Planung historischer Museen.

18 Jahre Wülfing Museum
Für einen interessanten Rückblick auf die Vereinsgeschichte sorgte Franz Werner von Wismar mit einer Zusammenfassung der Museumshistorie. Dass es überhaupt das Textilmuseum an der Wupper gibt, ist der einstigen Geschäftsleitung und der Belegschaft der Wülfingfabrik zu verdanken, als diese sich im Jahr 1984 gemeinsam dafür einsetzten, noch zu laufenden Betriebszeiten ein eigenes Werksmuseum im ehemaligen Herrenhaus aufzubauen. Dieses eröffnete nach drei Jahren Vorbereitung 1987. Erste Museumsgäste war die Wülfing-Belegschaft selbst. In den folgenden Jahren konnten Museumsbesucher die Arbeit der Wülfingfabrik nicht nur in dem Räumlichkeiten des Herrenhauses erleben, sondern auch die Arbeiter in Aktion an den fabrikeigenen Maschinen der Nachbargebäude. Als Johann Wülfing & Sohn 1993 Konkurs anmeldete, waren auch die Tage des Werksmuseums gezählt. 1996 musste das Herrenhaus schließlich geräumt werden. Viele Dokumente wurden entsorgt. Rosemarie Kötter und Franz Werner von Wismar gehörten einst zu jenen, die dieses wertvolle Kulturgut der Textikfabrikgeschichte an der Wupper nicht verschwinden lassen wollten und setzten sich für einen Erhalt des Museums ein. Aus den ersten Überlegungen formten sich im Laufe der Jahre zwei harmonisch miteinander verbundene Museen: Das Tuchmuseum in Lennep mit dem Schwerpunkt Dokumentation der Textilgeschichte und das Wülfing-Museum in Dahlerau mit dem Schwerpunkt Technik mit der Musterweberei und der historischen Dampfmaschine. Am 26.06.1997 fand die Gründungsversammlung des heutigen Johann Wülfing & Sohn Museumsvereins statt.



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