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Damals: Inflationszeit

Herausgabe Notgeldschein im Wert von 500.000 Mark am 14.8.1923. Im Volksmund ”Schomburg-Rubel” genannt


Selbst heute noch ist vielen Radevormwaldern bekannt, dass die Stadt in der Inflationszeit einen Notgeldschein herausgab. Er erschien am 14. August 1923 im Wert von 500.000 Mark und wird bis heute ”Schomburg-Rubel” genannt, anlehnend an den Namen des damaligen Bürgermeisters, dessen Unterschrift der Geldschein trägt.


Diese Maßnahme der Stadt war eine Folge der rasanten Geldentwertung im Jahr 1923. Einige Beispiele: Am 31. Oktober kostete ein Liter Milch 4,2 Millionen Mark, am 20. November ein viertel Pfund Schwarzbrot 600 Milliarden Mark oder am 26. November das Postkartenporto 40 Milliarden Mark.


[Foto: 40 Milliarden Mark Postkartenporto]


Neben der Stadt gingen aber auch sogar eine Reihe von Radevormwalder Firmen dazu über, Notgeldscheine in Form von Schecks für ihre Mitarbeiter und Kunden herauszugeben.Wenn auch aus anderem Anlass, waren früher bereits schon einmal andere Provisorien erschienen, nämlich Notmünzen. Begründet liegt diese Besonderheit im Kleingeldmangel während des ersten Weltkrieges. Die kursierenden Nickel-Kleingeldmünzen wurden nämlich gehamstert und auf diese Weise knapp. Mit stillschweigender Genehmigung des Reichsfinanzministeriums stellten daher neben amtlichen Stellen (bei uns der Kreis Lennep) viele Firmen Kleingeldersatzmarken (=Kriegsnotgeld) her.


In Radevormwald beteiligten sich zwei Firmen. Die Dahlerauer Firma Johann Wülfing & Sohn gab ein achteckiges 50 Pfennig Stück heraus, das sowohl in Zink als auch vernickelt und vermessingt vorkommt. Eine gleiche Münze aus Zink existiert von der Firma Hardt, Pocorny & Co aus Dahlhausen. In beiden Fällen ziert der jeweilige Firmenname die Münzvorderseite.Sicherlich sind nicht mehr viele dieser kuriosen Zahlungsmittel vorhanden, einige aber gehören zum Bestand des Radevormwalder Heimatmuseums.


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