Stellungnahme der LINKEN Radevormwald
Runder Tisch gegen Rechts und Kundgebung „Solidarität mit Migranten“ Radevormwald
Vorweg muß in aller Deutlichkeit gesagt werden, daß wir uns nicht in Konkurrenz zum Runden Tisch gegen Rechts sehen. Wir sind Gründungsmitglieder des Runden Tisches, ich selbst bin Mitglied des Sprecherrates.
Festzustellen ist, daß die Partei DIE LINKE unabhängig vom Runden Tisch in Reaktion auf die Ankündigung von „pro NRW“ am 8. Juli offiziell eine Kundgebung unter dem Motto „Solidarität mit Migranten“ zum 22. August in Radevormwald auf dem Marktplatz angemeldet hat. Diese Kundgebung wird seither mit erheblichem Aufwand und der Unterstützung der Landespartei vorbereitet. In Anbetracht dieser Entwicklung sahen wir uns nicht in der Lage, als Veranstalter die Kundgebung abzumelden, und dem Runden Tisch das Vorrecht einer Neuanmeldung einzuräumen.
Den diesem Wunsch zugrunde liegenden Anspruch des Runden Tisches, es könne nur eine Kundgebung gegen „pro NRW“ geben, verstehen wir nicht. Wir halten es vielmehr für begrüßenswert, wenn das Potenzial für mehrere Veranstaltungen gegen die neue rechte Partei vorhanden ist. Das gemeinsame Anliegen wird durch das tatsächliche Auftreten eines breiten Bündnisses – gerade verschiedener Veranstalter – nicht beschädigt, sondern gefördert.
Wenn das möglich ist, dann begrüßen und unterstützen wir es. Wie wir am vergangenen Dienstag bereits in der Versammlung des Runden Tisches sagten: Der Runde Tisch ist uns in jeder Form auf unserer Veranstaltung willkommen. Dies bleibt aufrechterhalten, auch und gerade wenn der Runde Tisch eine eigene, unabhängige Aktion durchführen wird.
Wir laden den Runden Tisch erneut ein, Redner auf unsere Kundgebung zu senden, über die eigene Veranstaltung zu berichten und damit ganz praktisch einen gemeinsamen Widerstand gegen Rechts auszudrücken.
Mit freundlichen Grüßen Peter Fritz Sebastian Ullmann Kommunalwahl-Listenplatz 1 DIE LINKE. BO Radevormwald
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