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Geska wurde liquidiert

Unter der Adresse www.geska-gmbh.de gelangt man im Internet -noch- zu einer traditionsreichen Radevormwalder Firma, deren Produkte eigentlich jeder noch in etwa kennt. Noch - darauf liegt die Betonung, denn die Geska GmbH wurde liquidiert!

Sie sind in Europa wie in aller Welt bekannt, die Senfspender, auf denen zu lesen ist: "Geska-Patent”. Sie wurden mit einigen Varianten oft kopiert, aber in ihrer Wirksamkeit nie erreicht. Nur wenige wissen, daß dieses "Geska-Patent” aus Radevormwald stammt, genauer gesagt aus Honsberg. Hersteller waren die Gebrüder Spiekenheuer. Bis in die sechziger Jahre lautete ihre Postanschrift Kräwinklerbrücke.

Als im November 1969 das Unternehmen sein 50jähriges Bestehen feierte, konnten die beiden Gründer, Hermann und Ewald Spiekenheuer, die Feier in bester Gesundheit miterleben. Hermann Spiekenheuer hatte bei den Gebr. Schaffert in Dahlerau eine Lehrzeit absolviert. Als Reisender sollte er nach dem ersten Weltkrieg die Verbindung zu den vielen Kunden wieder anknüpfen. Dabei stellte er eine große Nachfrage nach Kaffeemühlen fest. Ganz offenbar war der Bestand während des Krieges durch Mahlen der verschiedenen Ersatzmittel stark ruiniert worden. Der Bedarf konnte einfach nicht gedeckt werden, wohl aber gab es Ersatzteile. So begann Hermann Spiekenheuer am 15. November 1919 in der väterlichen Gaststätte mit der Montage von Kaffeemühlen. Damit aber waren auch die Weichen für das Leben von Ewald Spiekenheuer gestellt. Er hatte in Lennep die mittlere Reife abgelegt und sollte nach Ronsdorf in ein Exportgeschäft. Das aber hätte bedingt, da er von früh morgens bis spät abends unterwegs gewesen wäre. Und dagegen erhob die Mutter Protest. So half Ewald Spiekenheuer seinem Bruder bei der Montage.

Schon sehr bald gab es Ärger mit den Mahlwerken, die nicht viel taugten. "Die machen wir selber”, war die Folgerung. Im Keller des väterlichen Hauses wurde eine Werkstatt eingerichtet, und es wurden Mahlwerke fabriziert. Diese Werkstatt war schon bald zu klein. Sie wurde deshalb in eine Scheune verlegt, die am Nachbarhaus stand. Dort wurde mit selbst entwickelten und gebauten Maschinen gearbeitet. Das Geschäft florierte und recht bald war auch diese Werkstatt zu klein. Abhilfe gab es durch einen Neubau, knapp 100 Meter entfernt, im Jahre 1937. Die Produktion wurde um Kunststoff erweitert, und in dieser Zeit entstand der Senfspender, der sich zu einem Schlager entwickelte. Auch Kaffeemühlen in verschiedenen Formen wurden produziert.

Ein besonderer Erfolg wurde die Mühle, die unter dem Namen "Geska-Fortschritt” vertrieben wurde. Die Herstellung der Kaffeemühlen war in dem Augenblick gefährdet, als aus Frankreich elektrische Mühlen auf den Markt kamen. Manches Konkurrenz-Unternehmen blieb damals auf der Strecke. Die Brüder Spiekenheuer verfielen nicht darauf, nun auch auf elektrischen Kaffeemühlen das Rennen zu machen. Sie beschränkten sich auf die Herstellung der Mahlwerke , deren Qualität immer wieder von der Konkurrenz neidlos anerkannt wurde und mit denen in erheblichem Umfang die Großindustrie beliefert wurde. Zur eigenen Produktion gehörten ferner Pfeffermühlen, besagte Senfspender und Küchengeräte aus Kunststoff. Ein neuer Zweig bildete die Herstellung von Verpackungen aus Kunststoff, sogenannte Blister, wie sie immer mehr von der Industrie für den Verkauf im Selbstbedienungsbereich Verwendung fanden.

www.geska-gmbh.de

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