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Gesundheitsrisiken durch Piercing im Mundbereich

Das Gesundheitsamt des Oberbergischen warnt vor Gesundheitsrisiken durch Piercing im Mundbereich.

Piercings im Mundbereich erfreuen sich besonders bei Jugendlichen zunehmender Beliebtheit. So beobachtet man immer häufiger Piercings vor allem der Zunge und der Unterlippe. Die Prozedur des Piercing ist jedoch nicht harmlos.

  • Komplikationen können sofort oder später auftreten. Sie können sich auf die Mundhöhle beschränken oder Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben.
  • Die beim Durchstechen der Zunge häufigsten sofortigen Lokaleffekte sind Schmerzen und eine mitunter stark ausgeprägte Schwellung der Zunge.
  • Hierdurch ist zumindest während der ersten Tage die normale Nahrungsaufnahme beeinträchtigt.
  • Auf Grund der guten Blutversorgung der Zunge besteht beim Piercen das Risiko von starken Blutungen.
  • Wird hierbei ein größeres Blutgefäß verletzt, kommt es zu einer meist starken und oft nur schwer beherrschbaren Blutung. In diesen Fällen ist unmittelbare notfallmedizinische Hilfe unerlässlich.
  • Die beim Piercen gesetzte Wunde bildet eine mögliche Eintrittspforte für Krankheitserreger ins Körperinnere. Auf diesem Wege können beispielsweise HIV, Herpes- oder Hepatitisviren übertragen werden, wenn die verwendeten Instrumente nicht oder nur unzureichend sterilisiert wurden. In gleicher Weise können die in der Mundhöhle ständig vorhandenen Bakterien eine akute Infektion der Zunge auslösen. Die Betroffenen sind dann teilweise zwei bis drei Wochen außer Gefecht gesetzt. Auch chronische Entzündungen oder Allergien können auftreten.
  • Weitere unerwünschte Auswirkungen des Tragens von Piercing-Schmuck sind Schäden an Zähnen und Zahnfleisch. Das Anschlagen der Metallkugeln an die Zahnoberflächen kann zu Rissen im Zahnschmelz und Abplatzungen oberflächlicher Schmelzpartikel führen. Eine Überempfindlichkeit der Zähne gegen Hitze- und Kältereize ist die Folge.
  • Darüber hinaus wirken Piercing-Objekte als ständige Reizfaktoren des Zahnfleisches der unteren Schneidezähne. Als Reaktion hierauf zieht sich das Zahnfleisch zurück und die Wurzeloberflächen liegen frei. Wird das Piercing-Objekt jetzt nicht abgenommen, droht langfristig sogar Zahnverlust.
  • Weitere Komplikationen ergeben sich, wenn sich nicht richtig zusammengeschraubte Teile von Piercing-Objekten lösen und verschluckt werden oder in die Luftwege gelangen.

Angesichts der Vielzahl der möglichen Gesundheitsrisiken ist aus medizinischer Sicht vom Tragen von Piercing-Schmuck abzuraten.

Für Rückfragen und nähere Informationen wenden Sie sich bitte an den Zahnärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes unter der Telefonnummer 02261/88-5330.

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