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Eisiges Vergnügen

"Hudora - Schlittschuhe, das Vorbild aller Nachahmungen!" So warb das Radevormwalder Unternehmen in den dreissiger Jahren fuer seine Produkte.

Ueber 200 Mitarbeiter sorgten damals fuer den Weltruf der Marke Hudora, der bis heute erhalten ist. Im Radevormwalder Heimatmuseum zeugen davon Roll-, Schlitt- und Gleitschuhe.

Die Geschichte der Schlitt- und Rollschuhe aus Radevormwald begann am 12. August 1913. Hugo Dornseif erhielt die Patenturkunde ueber das "Verfahren zur Herstellung von Schlittschuhlaufeisen mit verstaerkter Laufkante". Ein Jahr spaeter gruendete er zunaechst in Bergerhof eine kleine Werkstatt und siedelte 1918 nach Radevormwald selbst ueber. Das offizielle Gruendungsdatum der Firma ist der 4. August 1919, an dem Hugo Dornseif sein Unternehmen ins Handelregister eintragen liess.

Im Jahr 1924 trat der grosse Augenblick ein. Nach seinem Patent von 1913 wurden bei Hudora zum erstenmal auf selbstkonstruierten Spezialmaschinen Schlittschuhe fabrikationsmaessig hergestellt. Der Erfolg stellte sich schnell ein: 1927 errang Willy Boeckel die erste Eislauf-Weltmeisterschaft auf Hudora Schlittschuhen. Fuenf Jahre spaeter glaenzte olympisches Gold: July/Brunet siegten bei den olympischen Winterspielen im Eiskunstpaarlaufen.

Es gab zudem eine Hudora-Eishockeymannschaft, die sich im Uelfebad auf der "Radevormwalder Eisbahn" praesentierte. Und wie man selbst ein Eiskunstlaeufer werden konnte, zeigte die "Hudora - Eislaufschule", die kostenlos bei den Haendlern bereitgehalten wurde.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Produktion auch auf Strassen- und Kunstlaufrollschuhe ausgeweitet. Auch hier gab es einen Titel zu gewinnen: 1958 wurde Karl-Heinz Losch Weltmeister im Rollschukunstlauf! Mittlerweile bestimmt die neue Trendsportart "Inline skating" die Angebotspalette, die laengst nicht mehr in Radevormwald, sondern in Fernost hergestellt wird. Auch als Firmensitz hat Hudora leider 1999 seiner Heimatstadt den Ruecken gekehrt.

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