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Mehr Beweglichkeit dank Akupunktur

In der Abteilung für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) im Johanniter Krankenhaus kann man verschiedene Beschwerden durch Akupunktur behandeln lassen – das Patienten-Feedback ist durchweg positiv.

Monika Kruppa hebt ihren Arm über den Kopf und lässt ihn kreisen. Eine Selbstverständlichkeit? Nicht für die Wuppertalerin: Nach einem Rotorenmanschetten-Abriss in der linken Schulter und erfolgter Operation konnte sie monatelang den Arm kaum über Bauchhöhe heben. Dann bekam sie Hilfe in der Abteilung für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) des Johanniter Krankenhauses in Radevormwald. Dort werden Schulterbeschwerden erfolgreich mit Akupunktur behandelt. „Ich hatte vorher nach der OP vier Monate Krankengymnastik, aber es tat sich wenig“, erzählt die Linkshänderin, die während dieser Zeit kaum ihren Haushalt bewerkstelligen, geschweige denn Autofahren konnte. Bevor sie nach Radevormwald kam, hatte sie nie etwas mit der Traditionellen Chinesischen Medizin zu tun gehabt. Nach erfolgter Untersuchung führte Christian Kuhlmann, Chefarzt der TCM-Abteilung in Radevormwald, binnen weniger Wochen 15 Behandlungen mit den feinen Akupunkturnadeln durch: „Es ging vor allem darum, den Schmerz zu durchbrechen, der bei der Bewegung auftrat, und die Energie im Körper besser fließen zu lassen“, berichtet er. In der Philosophie der TCM gibt es im Körper des Menschen einen geschlossenen Kreis von Energieleitbahnen und auf diesen Bahnen werden die Nadeln auch gesetzt. So durchbrach Kuhlmann mit der Stimulanz einer ganz bestimmten Stelle im rechten Bein den Schmerz in der linken Schulter – und Monika Kruppa konnte ihren Arm wieder heben. Von diesem Moment an ging es für die Wuppertalerin bergauf: Mit jeder Sitzung wuchs die Beweglichkeit. Inzwischen ist die Akupunkturbehandlung abgeschlossen. Die Krankengymnastik setzt sie fort, um die Bewegungsfähigkeit noch weiter auszubauen. „Der eigentliche Durchbruch erfolgte durch die Akupunktur“, unterstreicht Christian Kuhlmann. Diese ist übrigens, wie alle Säulen der TCM, so gut wie nebenwirkungsfrei. Und schonend zudem: „Man liegt eine halbe Stunde still und hört Musik“, erinnert sich Monika Kruppa an die Behandlungen. Ihren Heuschnupfen ist sie übrigens auch los: Den behandelte Christian Kuhlmann binnen weniger Tage effektiv mit einer Eigenbluttherapie.

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