3.500 Euro für die Trauerbegleitung von Kindern
Mit 3.500 Euro fördert die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung die Arbeit der Sterbe- und Trauerbegleiter des Ökumenischen Hospiz Radevormwald. Das Geld dient der Qualifizierung der Ehrenamtlichen für die Begleitung trauernder Kinder und Jugendlicher.
Rund zehn Jahre nach seiner Gründung haben sich die Angebote des ambulanten
Hospizdienstes Radevormwald in der Bergstadt inzwischen fest etabliert. Auch das
monatlich stattfindende Trauercafé wird von der Bevölkerung gut angenommen. „Immer öfter
gibt es auch Anfragen nach Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche“, sagt
Hospizkoordinatorin Marina Weidner.
Deshalb will sich die Hospizgruppe nun diesem Thema
verstärkt stellen.
Dazu gehört auch, die ehrenamtlichen Sterbebegleiter entsprechend auszubilden. „Kinder
trauern anders als Erwachsene. Man muss über Spiele und Erlebnisse mit ihnen ins
Gespräch kommen“, erklärt Marina Weidner. Das erfordere eine ganz andere
Herangehensweise als die „klassische“ Begleitung im Trauercafé.
Umso mehr freut sich der Verein deshalb über die finanzielle Unterstützung der Alfried Krupp
von Bohlen und Halbach-Stiftung. „Mit 3.500 Euro können wir erste Grundlagen schaffen, um
unsere Begleiter und Begleiterinnen für die Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen zu
qualifizieren“, erklärt Weidner.
Dazu soll nun durch die Hospizgruppe das vorliegende Gesamtkonzept für trauernde Kinder
und Jugendliche im Laufe der nächsten Monate zur Umsetzung gebracht werden.
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Zuletzt aktualisiert am: 26.04.2010. Dieser Artikel wurde bereits 691 Mal gelesen (Stand 0.00 Uhr am: 08.02.2012).
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