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Kardiologisches Spektrum erweitert

Johanniter-Krankenhaus Radevormwald investiert in hochmodernes Herzultraschallgerät

Das Johanniter-Krankenhaus Radevormwald ist seit Jahren für seine gastroenterologische Kompetenz bekannt. Zusätzlich will die Klinik nun verstärkt Herz-/Kreislauferkrankungen behandeln. Mit der Anschaffung eines hochmodernen Herzultraschallgerätes sind die Johanniter diesem Ziel ein gutes Stück näher gekommen.

Die Echokardiographie (die Ultraschalluntersuchung des Herzens) ist neben dem Elektrokardiogramm, dem Herz-MRT und der Herzkatheter-Untersuchung das wichtigste Diagnoseverfahren in der Kardiologie. Dementsprechend stolz sind Johanniter-Chefarzt Dr. Volker Brockhaus und sein Team, dass das Rader Krankenhaus seit kurzem über ein hochmodernes Herzultraschallgerät der jüngsten Generation verfügt. „Bildlich gesprochen ist es quasi der Porsche seiner Gattung“, schmunzelt Kardiologe Brockhaus. Erfolgte die Diagnostik früher überwiegend über Katheter, Röntgen und Kontrastmittel, vermittelt die Echokardiographie heute schnell und zuverlässig einen Blick ins Herz der Patienten. „Und zwar ganz ohne Strahlung oder interventionellem Eingriff – davon profitieren vor allem unsere Patienten“, so Brockhaus.

Das neue Gerät ermöglicht es dem Rader Kardiologen, Herzklappen und -wände ebenso wie die Bewegung des Herzens und der Blutflüsse per Schallwellen zu erfassen und auf einem Monitor darzustellen. Die Größe der einzelnen Herzkammern, die Pumpfunktion und die Funktion der einzelnen Herzklappen sind dabei sehr gut sichtbar. Alle Formen einer Herzschwäche, sowie angeborene und erworbene Herzfehler können schnell und sicher erkannt werden.



„Mithilfe der Echokardiographie sind wir jetzt in der Lage, jeden einzelnen Bestandteil des Herzens millimetergenau und in Echtzeit abzubilden“, erläutert Brockhaus. Eine spezielle Software bündelt und analysiert die erfassten Daten. So kann der Arzt sich ein Bild von der individuellen Arbeitsleistung des untersuchten Herzens machen und zeitnah eine geeignete Therapie empfehlen. „Im Ernstfall kann das sogar Leben retten“, unterstreicht der Experte. So zählt etwa beim Herzinfarkt jede Minute.

Und noch etwas zeichnet den Herz-Ultraschall im Vergleich zu anderen Verfahren wie etwa der Computertomographie (CT) oder der Magnet-Resonanztomographie (MRT) aus: Er ist mobil und kann bei Bedarf auch direkt am Krankenbett eingesetzt werden. „Das ist gerade für viele unserer betagten Patienten eine Erleichterung“, sagt Brockhaus.

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