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Wechseljahresbeschwerden vorbeugen

In Radevormwald kann dabei die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) mit ihrer Ernährungslehre, insbesondere mit der Ernährung nach den Fünf Elementen helfen.

Mit Traditioneller Chinesischer Ernährungslehre

Viele Frauen denken erst an die Wechseljahre, wenn Beschwerden auftreten, und suchen dann ärztlichen Rat. Eine kontinuierliche ausgewogene Ernährung, Stressabbau mit Hilfe von Sport, Übungen wie Qi Gong und Ta Chi können helfen, typischen Beschwerden vorzubeugen oder diese abzumildern. Dabei kann die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) mit ihrer Ernährungslehre, insbesondere mit der Ernährung nach den Fünf Elementen helfen. Diese Lehre lässt sich sehr gut auf unsere Nahrungsmittel anwenden. Mit etwa 35 Jahren nimmt unser „Qi“ (unsere Lebensenergie) in gewisser Weise allmählich ab. „Qi“ wird für alle unsere Lebensprozesse benötigt, sowohl für den Aufbau der Substanzen („Yin“) im Körper, als auch für alle energetischen Aspekte („Yang“). Die TCM sah die Ernährung immer als Gesundheitsvorsorge; wer also mit Ernährung im Hinblick auf die Wechseljahre vorbeugen will, sollte schon mit spätestens Mitte 30 beginnen, sich ausgewogen und gut zu ernähren. In der Fünf- Elemente-Ernährungslehre geht es eigentlich immer darum, sein persönliches Gleichgewicht immer wieder zu finden. In der TCM ist sehr gut erforscht worden, wo und wie Nahrungsmittel wirken und welche Organsysteme sie unterstützen. Wichtig ist es auch, alle Organsysteme zu erreichen, das geht über die Geschmacksrichtungen süß, sauer, bitter, salzig und scharf. Ein anderer Aspekt ist die thermische Qualität der Nahrungsmittel. Neben der Ernährung spielen in der Beratung zum Beispiel die Konstitution und die Belastungen im Alltag eine Rolle.
Treten in den Wechseljahren allgemein bekannte Symptome wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, starke Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Depressionen, Stimmungsschwankungen und eine Abnahme der allgemeinen Leistungsfähigkeit auf, kann man die Traditionelle Chinesische Ernährungslehre gut als begleitende Therapiemaßnahme einsetzen. In der TCM wird die Hormonabnahme im mittleren Alter mit den genannten auftretenden Syndromen als Mangel besonders im Funktionskreis Niere betrachtet. Hierfür wird eine energetisch gut arbeitende Milz-Pankreasfunktion benötigt. Der Funktionskreis der Niere ist nie in Fülle, sondern er muss besonders gut schützt, „aufgefüllt“ und das sogenannte Nieren-Yang muss mit seinem Wärmeaspekt genügend gepflegt werden. In der TCM wird diesem Funktionskreis die Angst zugeordnet. Zorn als Emotion wird zum Beispiel dem Funktionskreis der Leber zugeordnet. Negativer Stress und auch Zeitdruck können sich besonders in diesem Funktionskreis bemerkbar machen. Das „Qi“ kann sich dort stauen, wodurch es zu Beschwerdebildern im Funktionskreis der Leber kommen kann. Symptome wie Rastlosigkeit, Antriebsarmut und Konzentrationsstörungen sind erste Anzeichen. Nahrungsmittel wie zum Beispiel Dinkel-/Weizenprodukte, verschiedene Kohlsorten, Spinat, Rote Bete, Sellerie, Walnüsse, Sojaprodukte und Birnenkompott können hier hilfreich sein. Bei Frauen, die konstitutionell schnell frieren, können Müdigkeit, Abgeschlagenheit und vermehrtes Schwitzen erste Anzeichen sein, dass die Funktionskreise der Niere und der Milz genügend erwärmt werden müssen. Hier empfiehlt es sich zum Beispiel besonders, Rohkost eher zur Ausnahme zu machen und öfter mal Suppen mit reichlich Gemüse zu essen. Bei uns im Westen ein Thema: drohende Osteoporose besonders bei Frauen nach den Wechseljahren. Ihr kann neben Bewegung an frischer Luft besonders gut durch eine frühzeitige, gute Ernährung vorgebeugt werden. In der TCM wird der Aufbau der Knochen auch dem Nierenfunktionskreis zugeordnet. Diesen kann man durch geeignete Nahrungsmittel gut unterstützen. Ebenso wichtig ist aber auch, eine gute Milz-Pankreasfunktion zu haben, denn nur wenn dort genug Energie vorhanden ist, können die Speisen auch gut nähren und aufbauen.
Wer sich Rat holen möchte kann sich an die TCM- Abteilung des Johanniter- Krankenhauses in Radevormwald wenden. Rufnummer: 02195/600230



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