Wenn die Regel zur Qual wird, hilft Traditionelle Chinesische Medizin
Bauchkrämpfe, Übelkeit, depressive Verstimmungszustände, Kopf-, Brust und Rückenschmerzen- mehr als zwei Drittel aller Frauen kennen die Symptome, die vor oder während der Menstruation auftreten.
Wer unter Menstruationsbeschwerden (Dysmenorrhoe) leidet, kann in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) Linderung finden.
„Du hast wohl wieder Deine Tage?“. Welche Frau hat diese Äußerung nicht schon einmal von einem Mann gehört. Doch auch wenn diese oft sehr abfällig wirkt, mit der Vermutung liegen sie jedoch häufig richtig. Alle vier Wochen leiden viele Frauen aufs Neue. Neben körperlichen Beschwerden setzen auch oft psychische Begleiterscheinungen vielen Frauen zu. Erhöhte Reizbarkeit und schlechte Laune sind mitunter unangenehme Symptome während der Regel, die rund jede zweite Frau als enorm belastend empfindet. Schuld daran ist der Abfall des Hormonspiegels im Blut. Diese Hormonschwankungen und das Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur sind für die Beschwerden verantwortlich. Die meisten Frauen kennen ihren Körper so gut, dass sie diese Beschwerden nicht weiter beunruhigen und damit umgehen können. Oft wird dann auf alte Hausmittel zurückgegriffen, wie beispielsweise die Wärmflasche auf dem Bauch oder ein wohltuender Kamillentee. In schlimmeren Fällen werden krampflösende, schmerzstillende Medikamente eingesetzt.
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) bietet mit Ihren sanften Heilmethoden eine wirksame Alternative zur Schulmedizin. Denn in der chinesischen Medizin hat gerade die Frauenheilkunde einen besonderen Stellenwert. Mit dem Erkennen und Heilen von Frauenkrankheiten beschäftigten sich die Chinesen schon 2000 v. Chr. Wichtige Anhaltspunkte bietet hierbei die Zungen- und Pulsdiagnose. Doch auch Informationen über die Dauer des Zyklus und die Beschaffenheit des Blutes geben Aufschluss über die vorliegende Störung, die meist nicht in direktem Zusammenhang mit der Menstruation steht: Zyklusbeschwerden weisen oft auf ein grundlegendes Problem des Körpers hin“ verweist TCM-Expertin Dr. Katja Strey, Ärztin der TCM-Abteilung am Johanniter-Krankenhaus Radevormwald. Denn Unregelmäßigkeiten der Monatsblutung, Schmerzen und andere Missempfindungen sind laut chinesischer Lehre Zeichen dafür, dass der Fluss der Lebensenergie (Qi) gestört ist. Um den Fluss der Lebensenergie wieder in Gang zu bringen, setzt die chinesische Medizin auf unterschiedliche Behandlungsmethoden, die auf den fünf Säulen der TCM basieren. Eine davon ist die Akupunktur, die wohl bekannteste. Auch die Zuhilfenahme weiterer Behandlungsmöglichkeiten, wie beispielsweise die Kräuter- und Schröpftherapie oder die Tuina-Massage, können einen gestörten Qi-Fluss wieder in die richtige Bahn lenken. Ein Patenrezept für die Behandlung von Menstruationsbeschwerden gibt es jedoch auch in der chinesischen Heilkunst nicht. Laut TCM ist jeder Mensch einzigartig und daher individuell zu betrachten. So hat auch jede Frau aus einem anderen Grund Zyklusbeschwerden. Wichtig für eine optimale Behandlungsmethode ist das individuelle Gespräch mit Festlegung einer chinesischen Diagnose. Diese setzt sich aus allen gewonnenen Informationen über den Patienten und der Puls- und Zungendiagnose zusammen.
Weitere Informationen zum Thema Menstruationsbeschwerden oder auch anderen Erkrankungen wie Tinnitus, Kopfschmerzen und Migräne, Rückenschmerzen, Heuschnupfen u.v.a. erhalten sie unter Telefonnummer: 02195/600 230.
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Zuletzt aktualisiert am: 04.10.2019. 2303 11.06.2026).
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