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1.Sympathiebegegnung von Johannitern und Lebenshilfe

Zum ersten Mal fand am 16.10.2008 von 13:30 bis 15 Uhr eine Sympathiebegegnung zwischen den Johanniter-Einrichtungen Radevormwald und der Lebenshilfe Rhein-Wupper e.V. statt.

Mitarbeitende des Johanniter-Krankenhauses versammelten sich am frühen Nachmittag in der Eingangshalle und begrüßten die Gäste der Werkstatt Lebenshilfe i. Berg Land GmbH aus Wermelskirchen zum gemeinsamen Treffen. Diese Sympathiebegegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung soll das fortsetzen, was durch die Fußball-WM der Menschen mit Behinderung 2006 angestoßen wurde. Nämlich die Integration der Menschen mit Behinderung vorantreiben.

Und so ging nach einem kurzen Kennen lernen die Besichtigungstour durch das Krankenhaus auch schon los: In der Ambulanz konnten alle gemeinsam die verschiedensten Abläufe beobachten. „Unsere Mitarbeiter fiebern den Besuchen bei den verschiedenen Unternehmen immer mit großer Neugier entgegen. Auch die erste Sympathiebegegnung mit einem Krankenhaus hat schon im Vorfeld viel Begeisterung geweckt“, erzählt Thomas Göbbels, der als stellvertretender Abteilungsleiter des sozialen Dienstes der Lebenshilfe Werkstatt mit nach Rade gekommen war. „Deshalb ist es ganz toll, wenn Unternehmen – wie das Johanniter-Krankenhaus – uns einen spannenden Blick hinter ihre Kulissen ermöglichen.“

Umso schöner, dass es in der Ambulanz nicht nur beim Zuschauen blieb: Jeder, der wollte, konnte sich beim Gipsen ausprobieren. Ein Abstecher ins Labor rundete die „fachliche Etappe“ des Besuchs ab, bevor es zum gemütlichen Teil überging. Ein gemeinsames Kaffeetrinken bot viele Gelegenheiten zum ausführlichen Gespräch. „Das heutige Treffen gewährte unseren Gästen nicht nur spannende Einblicke in den Krankenhausbetrieb, sondern trug viel dazu bei, dass gegenseitige Ängste abgebaut und ein intensiveres Kennen lernen ermöglicht wurden“, meint Peter Steffens, Geschäftsführer und Sprecher der Johanniter-Johanniter-Einrichtungen Radevormwald.

Dabei soll es nicht bleiben: Ein Gegenbesuch ist schon geplant. Die Mitarbeiter der Werkstatt Lebenshilfe bedankten sich für die freundliche und aufgeschlossene Art bei Geschäftsführer Peter Steffens und übergaben ihm ein selbst gemaltes Bild der Kunstgruppe. Eine Intensivierung der Beziehung zwischen der Werkstatt Lebenshilfe könnte eine Kunstausstellung im Krankenhaus im Jahre 2009 sein.

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