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Ing. Bernhard Goldenberg, geb. 20.3.1873

Der erfolgreiche Ingenieur, nach dem das RWE 1919 das bis dahin größte Kraftwerk in Europa in Hürth bei Köln sogar benannte, stammt aus dem Radevormwalder Ortsteil Dahlerau!

Sein Name: Bernhard Goldenberg, geboren am 2. März 1873. Sein Vater Friedrich leitete damals die Färberei der Tuchfabrik Johann Wülfing & Sohn, in der er selbst später ein Praktikum in den mechanischen Werkstätten absolvierte. Nach Militärdienst und Studium des Maschinenbaus und der Elektrotechnik sowie einiger kurzzeitigen Beschäftigungen legte Goldenberg den Grundstein für seine spätere Karriere am 1. Oktober 1899, als er als technischer Berater und Prokurist bei Hugo Stinnes in Mülheim begann.

Hier war er sofort bei verschiedenen Projekten eingesetzt, zum Beispiel beim Bau der Maschinenanlagen der Stinnesschen Brikettfabriken in Straßburg. Stinnes hatte rasch das große Talent Goldenbergs erkannt und ermöglichte ihm so 1902 / 1903 eine Studienreise nach Amerika, Japan und China, um seine technischen Kenntnisse zu fördern und zu vertiefen. Das geschah schon vor dem Hintergrund, dass das Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk (RWE) damals von Stinnes und Thyssen geleitet wurde. Offenbar gab es 1903 erhebliche Probleme, denn Hugo Stinnes beorderte Goldenberg vorzeitig von seiner Auslandsreise zurück, um ihn zum Technischen Direktor des RWE zu ernennen.

Fortan war er eher als eine Art „technischer Manager“ tätig, was weit über die Planung, Errichtung und Betrieb von Kraftwerken hinausging. Vielmehr umfassten große Teile seiner Aufgaben die Begutachtung von Anlagen der öffentlichen Versorgung in Gemeinden und die Verhandlungen um die Übernahme durch das RWE und ihre Umgestaltung nach dessen technischen Standards. Sein Erfolg beruhte auf der Strategie der einheitlichen Versorgung des Rhein-Ruhr-Gebietes von der Zeche bis zur Steckdose durch das RWE. Viel zu früh, nämlich im Alter von nur 44 Jahren, verstarb Bernhard Goldenberg am 30. Mai 1917 an einer Lungenentzündung.

Das nach ihm benannte Kraftwerk in Hürth sowie das dortige Goldenberg Berufskolleg halten die Erinnerung an ihn aufrecht.

Autor: Norbert Wolff (Quelle: Wolfhard Weber (Hg.): Ingenieure im Ruhrgebiet (= Rheinisch Westfälische Wirtschaftsbiographien, Bd.17). Münster 1999 )

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