Ausfall der Buslinie 339 ohne Ersatzfahrten für die Anlieger?

Felix Staratschek kritisiert die Umleitung der OVAG-Buslinie 339 Radevormwald - Hückeswagen, ohne ein Ersatzangebot für die ausgelassenen Haltestellen zu schaffen.

„Die Haltestellen Wupperbrücke, Reinsbach Abzw., Linde, Heinhausen Abzw., Herweg, Marke, Obermarke und Rädereichen können vorerst nicht bedient werden“.
Wissen die Politiker des Oberbergischen Kreises und Planer so einer Baustelle was dieser Satz aus der Morgenpost 23.5 23 für die betroffenen Menschen, die die Buslinie 339 brauchen, bedeutet? Es ist eine Unsitte, wegen Baustellen den Menschen die Mobilität mit öffentlichen Verkehgrsmitteln zu entziehen oder durch Linienumleitungen Haltestellen seltener zu bedienen. Ich frage mich auch, sind solche Totalsperrungen wirklich nötig? Warum ist der Baulastträger nicht verpflichtet, für einen gleichwertigen Ersatz für ausgefallene ÖPNV-Leistungen zu sorgen. Denkbar wäre ein Linientaxi oder Anruf-Sammel-Taxi zu ÖPNV-Preisen. Das kostet natürlich was und das könnte dann auch dazu führen, dass Totalsperrungen künftig weitgehend vermieden werden. PKW-Verkehr kann man weiträunig umleiten, damit der sich nicht vor Baustellenampeln staut. Aber man sollte alles versuchen den ÖPNV die ganze Zeit aufrecht zu erhalten und Einschränkungen auf das notwendige Minimum zu beschränken. Und durch eine Baustelle ausgefalllene ÖPNV-Leistungen müssen an den Haltestellen ersetzt werrden, wo die wegfallen. Pendler sind auf die Garantie eines zuverlässigen ÖPNV angwiesen, ebensoi viele Rentner, Kinder und Jugendliche. Da kann man an den besagten Haltestellen nicht einfdach das Angebot für einige Monate einstellen. Was ist das denn für eine Botschaft, dass man zur Einführung des Deutschlandtickets hier den Anliegern der B 483 für Monate den Bus wegnimmt?

Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald

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