Eindrucksvolle Dokumentation zu Bischof Bornewasser

29.12.2001: Heimat- und Verkehrsverein über den Lebensweg des früheren Erzbischofs von Trier

Genau rechtzeitig zur Sonderausstellung über den Radevormwalder Ehrenbürger Dr. Franz Rudolf Bornewasser hat der Heimat- und Verkehrsverein Radevormwald (HVV) eine Dokumentation über den früheren Erzbischof von Trier herausgegeben. Auf fast 50 Seiten hat HVV-Vorsitzender Norbert Wolff eindrucksvolle Dokumente zusammengetragen, die ein Spiegelbild dieses anerkannten Mannes wiedergeben.Die Broschüre kann natürlich nicht seinen gesamten Lebensweg begleiten, doch ist ihr Inhalt abgestimmt auf zwei besondere Schwerpunkte: Zum einen beleuchtet sie seine besondere Beziehung zu seiner Heimatstadt Radevormwald, etwa in einem Artikel über seine Kindheit und Familie hier oder mit dem Abdruck der Rede, die er anlässlich der Verleihung der Ehrenbürgerrechte 1946 vor dem Radevormwalder Stadtrat gehalten hat.

Zum anderen hat Norbert Wolff im Bundesarchiv Berlin Akten des Reichsjustizministeriums aufgespürt, die belegen, dass Bornewasser kein Freund des III. Reiches war. Vielmehr wurde gegen ihn mehrfach wegen "Kanzelmißbrauch" und anderer Vergehen vorgegangen. So sind denn in der Schrift auch eine ganze Reihe von original Dokumenten abgebildet, daneben einige Fotos und auch der Ehrenbürgerbrief der Stadt Radevormwald. "In Fide Fortis - Im Glauben stark", diesen Leitspruch von Bischof Dr. Bornewasser trägt die neueste Veröffentlichung des HVV, die ab sofort zum Preis von 3 € im örtlichen Buchhandel, im Heimatmuseum oder per e-mail an nowo.rade@t-online.de erhältlich ist.

Ergänzende Informationen zu Bischof Bornewasser

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