Noch 19 Tage bis zu den Sommerferien

26.06.2019

Werbeanzeige im Stadtnetz:
Weitere Anzeigen: ...mehr

Jobs | eBay | Kino | BusBahn | Leserbrief | Stadtplan | Firmen | Impressum




  News
  Anzeigen
  Termine
  Leserbrief
  Telefonchat
  Konferenz

 
  Stadtplan
  Branchenbuch

  eRathaus
  Bürgerinfo
  Freizeit
  Bilder
  Kultur
  Politik
  Medizin




Chirurg aus Panama zu Gast im Krankenhaus Radevormwald

Die TEP-OP-Technik bei Leistenhernien wird von der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Minimal Invasive Chirurgie im Sana Krankenhaus Radevormwald verstärkt angeboten. Um die Technik kennenzulernen, besuchte mit Dr. James Lindsay der Chefarzt einer chirurgischen Klinik in Panama das Krankenhaus an der Siepenstraße.

Fast jeder zweite Mann erleidet im Laufe des Lebens einen Leistenbruch. Beim Leistenbruch,
auch Leistenhernie genannt, bildet sich eine Bruchlücke im Bereich der Leistenregion.
Ein Leistenbruch heilt niemals von alleine, die Bruchlücke wird größer und macht
zunehmend Beschwerden. Die einzige mögliche Therapie ist die Operation. Unbehandlung
besteht die Gefahr der Einklemmung von Eingeweiden in der Bruchlücke – unter
Umständen ein lebensbedrohlicher Zustand. 


„Eine Operation ist daher unerlässlich“,
sagt Dr. Ulrich Schymatzek, leitender Oberarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeralund
Minimal Invasive Chirurgie im Sana Krankenhaus Radevormwald.
Leistenhernien werden hier mittels der sogenannten TEP-Technik operiert, einer OPMethode,
die zu den minimal-invasiven Schlüssellochtechniken zählt. Das Verfahren ist
für die Patienten besonders schonend. „Bei dem Eingriff wird mit Hilfe von Hülsen –
sogenannten Trocaren-, die über einen ein Zentimeter breiten Hautschnitt in den Körper
eingeführt werden, im Bereich der Bruchpforte ein Kunststoffnetz eingebracht. Die
Bauchhöhle bleibt unberührt und geschlossen“, so Schymatzek. 

Besuch aus Panama 

Der leitende Oberarzt weist eine ausgewiesene Expertise in der Behandlung von Leistenbrüchen
auf. Nach einer Ärztegruppe aus Irland und Saudi-Arabien im März konnte
Schymatzek mit Dr. James Lindsay erneut einen internationalen Gast im Sana Krankenhaus
begrüßen. „Operierte sind bereits nach 14 Tagen wieder voll belastungsfähig. Das
macht diese Technik für Länder wie Panama so interessant“, sagt Schymatzek, der auch
in Panama City bereits einen Workshop und Vorträge gehalten hat. 

Da die Bevölkerung dort bis in das hohe Lebensalter körperlich hart arbeiten muss und
die Angst durch einen längeren Krankheitsausfall den Job zu verlieren sehr hoch ist, ist
der Bedarf geradezu gigantisch. Trotzdem wird das Verfahren bislang nur von einer großen
Klinik in Panama-City angeboten. „Dr. Lindsay möchte das Verfahren in seiner Klinik
in Colon etablieren. Bei seinem Besuch konnte er sich die OP-Technik und den schnellen
Heilungsprozess live ansehen“, so Schymatzek. 

Zu den Kernkompetenzen der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Minimal Invasive
Chirurgie im Sana Krankenhaus Radevormwald zählt neben dem gesamten Spektrum
der Hernienchirurgie auch die operative Behandlung der Schilddrüse, die minimal invasive
Chirurgie (Schlüssellochchirurgie) des Bauchraumes, die operative Behandlung bösartiger
Erkrankungen von Dick- und Dünndarm sowie proktologische Krankheitsbilder
(Enddarmerkrankungen). Wann immer möglich werden diese Operationen minimalinvasiv
durchgeführt.


Empfehlen Sie diesen Artikel weiter:



Anzeigen:

Anzeigen:
CGHS Veranstaltungstechnik GmbH


Querbeet Weiteres... Diese Kategorie als RSS-Feed anzeigen?

Ferienprogramm "Natur" im Sommer  ...mehr

Passend zum Wetter: Sommer, Hitze und Insekten  ...mehr

Obstbaumschnitt im Sommer  ...mehr

Naturkosmetik II: Gesichtspflege  ...mehr

Hitze und Insekten mit Kräutern meistern  ...mehr

Blütenbesuchende Schmetterlinge  ...mehr

Naturkosmetik-Workshop  ...mehr

Gartenvögel  ...mehr

Anzeige:




Umfrage

Die Idee mit dem Blockparken in Radevormwald ist...

gut
mies
mir egal

Ergebnis der aktuellen Umfrage anzeigen >>


Webmail

Benutzer:


Passwort:




Anzeigen