Leserbrief: Rote Karte für die Sekundarschule

Nutzen Sie die Anmeldetermine bei den jetzigen weiterführend Schulen ab dem 10. März 2014

Eine Minderheit dominiert eine Mehrheit

Eine Minderheit von 75 Eltern, die zufällig Kinder im vierten Schuljahr haben, soll über eine radikale Veränderung der Schullandschaft in Radevormwald entscheiden.
Wo bleiben da eigentlich die Rechte der Mehrheit, nämlich der Eltern, die Kinder in den Schulklassen 1 bis 3 haben, und der Eltern, die Kinder im Vorschulalter haben?
Wo bleibt das Recht zukünftiger Elterngenerationen, hier Einfluss zu nehmen?

Zudem wird die Sekundarschule nicht das leisten, was die Politik verspricht.

Die Sekundarschule wird zur neuen Restschule.
Ihr Kind wird an der Sekundarschule aller Voraussicht nach nur einen Schulabschluss erwerben, der mit einem Hauptschulabschluss vergleichbar ist. Das sind die Erfahrungen aus anderen Bundesländern.

„Längeres gemeinsames Lernen“
Wie soll das funktionieren, wenn die leistungsstärkeren Schülerinnen und Schüler nach wie vor nach Klasse 4 zum Gymnasium wechseln?

Ich befürchte, dass unsere Kinder an der Schulform Sekundarschule Versuchskaninchen sein werden in einem unausgegorenen neuen Schulexperiment, bei dem nicht das Wohl der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund steht, sondern rot-grüne Ideologie.

Dann gibt es noch das Gerücht, dass es bei den jetzigen weiterführenden Schulen keine Anmeldungsmöglichkeiten mehr geben wird.

Lassen Sie sich nicht irritieren.
Melden Sie Ihr Kind nächste Woche nicht an der Sekundarschule an.
Nutzen Sie die Anmeldetermine der jetztigen weiterführenden Schulen ab dem 10. März 2014.


N.N. (Name ist der Redaktion bekannt)


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