Wahlplakate unter der Lupe: SPD

Wir haben die Wahlplakate der Rader Parteien näher unter die Lupe genommen und auch Werbefachleute dazu um ihre Meinung gebeten. Hier das inhaltliche und handwerkliche Urteil.

  • Idee: Die Idee mit den Pappfiguren ist gewagt, denn sie ist zweischneidig. Zum einen fällt jedem Betrachter gleich das negativ besetzte Wort "Pappkamerad" ein, zum anderen scheinen solche Pappfiguren ein agressives Verhalten auszulösen-wie ja die Realität bereits mit diversen abgerissenen Köpfen zeigte und was durchaus vorhersehbar war.
  • Slogan: "Wer sonst! Eine Wahl ohne Qual! SPD" - Ganz nach dem Motto: Lieber Wähler, streich doch bitte den ganzen Mist den wir mitverantwortet haben (life-ness, Buck...) aus deinem kleinen Wählergedächntnis und geh bitte ohne solche gedanklichen Altlasten zur Wahl, dann fällt es dir ganz leicht, SPD zu wählen. Eben eine Wahl ohne Qual. Die Realität sieht aber anders aus: Man hat angesichts der politischen Grabenkämpfe und Fehlentscheidungen der letzten Jahre in Rade eher den Eindruck sich zwischen, Pest, Pocken und Cholera entscheiden zu müssen. Und das ist nun wirklich eine eher qualvolle Wahl.
  • Identität: Keine, denn das Wort SPD kann man gegen fast jeden anderen Parteinamen austauschen. 
  • Handwerkliche Umsetzung: Die Plakatbeschriftung wirkt ingesamt altbacken und passt nicht zum professionellen Foto.
Gesamtnote: 5


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