Bessere Versorgung von Herz-/KreislauferkrankungenIm Johanniter-Krankenhaus Radevormwald stehen erneut Änderungen ins Haus: Um den Bedürfnissen der Bevölkerung zukünftig noch besser gerecht zu werden, will die Klinik einen neuen kardiologischen Schwerpunkt aufbauen. Mit den Standbeinen Kardiologie und Gastroenterologie will das Johanniter-Krankenhaus Radevormwald die internistische Versorgungsqualität in Radevormwald deutlich verbessern. „In Radevormwald und der Region leben überdurchschnittlich viele ältere Menschen. Wir müssen unser Leistungsspektrum noch stärker auf die Bedürfnisse dieser Generation ausrichten“, ist Dr. Reinhold Hikl, Ärztliche Direktor der Rader Klinik, überzeugt. Dazu gehört auch, das kardiologische Spektrum der Klinik auszubauen. Denn mit zunehmendem Alter steigt das Risiko von Herz-/Kreislauferkrankungen rapide an. Die Neuausrichtung der Abteilung für Innere Medizin soll dem nun Rechnung tragen. „Verschiedene Entwicklungen im Bereich des Radevormwalder Gesundheitswesens haben dazu geführt, dass wir unsere Abteilung für Innere Medizin neu ausrichten“, erklärt Hikl. In gemeinsamen Gesprächen mit niedergelassenen Ärzten habe sich heraus kristallisiert, dass die Bevölkerung besonders durch einen kardiologischen Schwerpunkt profitieren könnte. Der gastroenterologische Bereich wird als wichtige Säule des Krankenhauses beibehalten. „Hier wollen wir zukünftig noch stärker mit niedergelassenen Ärzten kooperieren“, erklärt Dr. Hikl. Um die konzeptionelle Neuausrichtung der Internistischen Abteilung zu realisieren, ist am Rader Krankenhaus ein Chefarztwechsel erforderlich. Deshalb übernimmt Kardiologe Dr. Volker Brockhaus zum 01.Juli 2009 die Leitung der Abteilung für Innere Medizin von der jetzigen Chefärztin Dr. Barbara Brosius. Dr. Brockhaus ist im Haus und der Region bereits bestens bekannt: Er war bis 2005 als Oberarzt im Rader Krankenhaus tätig. „Damit ermöglichen wir zukünftig nicht nur Magen-/Darm- sondern auch Herz-/Kreislaufpatienten eine kompetente stationäre Versorgung. Das erhöht die internistische Versorgungsqualität in Radevormwald“, ist auch Krankenhaus-Geschäftsführer Martin Kruse überzeugt. Auch die niedergelassenen Kollegen der Bergstadt haben signalisiert, dass sie das neue Konzept mittragen wollen. „Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung bei der Vernetzung stationärer und ambulanter Angebote“, freut sich Dr. Reinhold Hikl. Gemeinsam mit der Johanniter GmbH in Berlin ist das Führungsteam des Rader Krankenhauses überzeugt, dass die Abteilung für Innere Medizin mit dem neuen Schwerpunkt optimal für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet ist.
Zuletzt aktualisiert am: 04.10.2019. 2708 11.06.2026).
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