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Hoffnung für Heuschnupfen-Patienten

TCM-Zentrum Radevormwald informiert über alternative Behandlungsmethoden. Die Traditionelle chinesische Medizin (TCM) gibt den Betroffenen Anlass zur Hoffnung.

Wenn es rings herum wieder grünt und blüht, haben Allergiker die Nase gestrichen voll vom Frühling. Alternative Behandlungsmethoden, wie die traditionelle chinesische Medizin (TCM), geben Betroffenen jetzt neuen Anlass zur Hoffnung. Niesanfälle, tränende Augen, Atembeschwerden und ein permanenter Juckreiz in Nase, Hals und Ohren – rund 20 Prozent der Deutschen kennen die Symptome, die ein voll ausgeprägter Heuschnupfen mit sich bringt. Auch Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit gehören häufig dazu.

Wen wundert es da, dass Pollenallergiker oft schlecht schlafen und sich tagsüber lustlos und niedergeschlagen fühlen. „Heuschnupfen ist eine ernste Erkrankung und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden“, betont Chefarzt Christian Kuhlmann der TCM-Abteilung am Johanniter-Krankenhaus in Radevormwald. Doch nicht nur der Pollenflug bedroht die Allergiker: Auch Hausstaub, Nahrungsmittel oder Tierhaare lassen das Immunsystem immer häufiger Amok laufen. Bei 47 Prozent aller Frauen und 33 Prozent aller Männer wird im Laufe ihres Lebens eine allergische Erkrankung diagnostiziert, jeder zweite bis dritte Erwachsene leidet also mindestens einmal in seinem Leben an einer Allergie.

Über die Gründe für die steigende Zahl von Allergikern sind sich die Experten noch nicht einig. Sicher scheint jedoch, dass unter anderem ein veränderter Lebensstil, Umweltbelastungen und falsche Ernährung Ursachen für die „Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts" sind. Wo Medikamente und Hyposensibilisierungstherapien versagen, bieten alternative Behandlungsmethoden wie die traditionelle chinesische Medizin (TCM) enorme Erfolgsaussichten. „Der traditionellen chinesischen Medizin liegt ein völlig anderes Denkmodell zugrunde als der Schulmedizin“, weiß Kuhlmann, der im TCM-Zentrum der Johanniter-Klinik die Heilkunst aus dem fernen Osten praktiziert. TCM basiert auf den fünf Behandlungssäulen Akupunktur, Kräutertherapie, Tai Ji/Qi Gong, Ernährungsberatung und Tuina Massage. Während Akupunktur und Kräutertherapie heutzutage hinlänglich verbreitet sind, können sich Patienten unter den übrigen Behandlungsmethoden nur wenig vorstellen.

Tai Ji und Qi Gong beinhalten Atem-Bewegungsübungen zur Harmonisierung des Energieflusses (Qi) im Körper, während die Massageform Tuina mittels spezieller manueller Techniken Blockaden im Körper lösen soll. Die chinesische Ernährungsberatung dient letztlich der Stärkung der Abwehrkräfte und der Schonung erkrankter Organe. Auch Heuschnupfen und andere Allergien lassen sich im Rahmen der TCM behandeln. Dabei werden im TCM-Zentrum Radevormwald in der Regel zwei Behandlungsschwerpunkte gesetzt: Während der eine in der beschwerdefreien Phase der Stärkung der Abwehrenergie dient, setzt der zweite Behandlungszyklus rund vier bis sechs Wochen vor Beginn der akuten Symptome an und soll Juckreiz und Niesattacken möglichst weit reduzieren. „Meist empfehlen wir Allergie-Patienten Akupunktur in Verbindung mit einer Kräutertherapie“, erklärt Chefarzt Dr. Kuhlmann.

Aber auch Atembewegungsübungen und Ernährungsberatung können eine Rolle spielen. Denn ein wesentlicher Bestandteil der TCM ist die Kombination von Verfahren der Fremdinitiative (Kräutertherapie, Akupunktur Tuina-Massage) und der Eigeninitiative (Qi Gong/Tai Ji, Diätetik). „Um bei Beginn der akuten Beschwerden eine Linderung herbeizuführen, kann nochmals akupunktiert werden“, empfiehlt Kuhlmann. Wer jedoch erwartet, nach einem einmaligen Behandlungszyklus als geheilt entlassen zu werden, muss Dr. Christian Kuhlmann enttäuschen: „In der Regel müssen ca. drei Jahre gerechnet werden, bis der Patient weitgehend beschwerdefrei ist.“ Allerdings tritt meist schon nach der ersten Behandlung eine leichte Linderung ein.

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