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Arbeitsmarkt November 2017

Arbeitsmarkt November 2017

Presse Info067/2017
vom

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach

Weiterhin positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit setzt sich auch im November fort. Während im Vorjahr die Arbeitslosigkeit im November leicht gestiegen ist, sinkt sie 2017 weiter. Und dies – mit mehr als 2.000 Personen - weiterhin stärker als im NRW-Schnitt.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt hoch.

Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt

Im November meldeten sich im Bezirk der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach 4.491 Personen arbeitslos, davon 1.541 nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes auf dem 1. Arbeitsmarkt. Dies ist bei den Zugängen aus Erwerbstätigkeit ein Plus von 21 Personen oder 1,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat, aber ein Minus von 208 Personen oder 11,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Abgemeldet aus der Arbeitslosigkeit haben sich im November 4.957 Personen. Dies sind 204 oder 4,0 Prozent weniger als im Oktober. 1.439 davon konnten in eine Erwerbstätigkeit auf dem 1. Arbeitsmarkt einmünden; das sind 42 Personen oder 2,8Prozent weniger als im Vormonat und 26 oder 1,8 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die Arbeitslosenzahl insgesamt betrug 21.882 Personen; dies sind 444 oder 2,0 Prozent weniger als im Oktober und 2.008 oder 8,4 Prozent weniger als im November 2016.

Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 5,7 Prozent, nach 5,8 Prozent im Vormonat und 6,3 Prozent im Vorjahr.

Zugänge in die Arbeitslosigkeit ergaben sich weiterhin v.a. aus dem Bereich verarbeitendes Gewerbe, dem Handel, dem Gesundheits- und Sozialwesen, den wirtschaftlichen Dienstleistungen sowie der Arbeitnehmerüberlassung.

„Aktuell läuft die bundesweite „Woche der Menschen mit Behinderung“ (27.11. bis 03.12.2017)“, sagt Stefan Krause, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach. „Unternehmen sollten bei der Suche nach Fachkräften diese Personengruppe nicht außer Acht lassen.“

Die jahresdurchschnittliche Zahl der Arbeitslosen insgesamt ist in den letzten fünf Jahren um 2,8 Prozent gesunken – die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten hingegen um 9,6 Prozent gestiegen. Dadurch hat sich der Anteil der Schwerbehinderten an allen Arbeitslosen von 6,5 Prozent im Jahr 2013 auf 7,4 Prozent im aktuellen Jahresdurchschnitt 2017 erhöht. (Regionale Zahlen finden Sie am Ende der Presse-Information.)

Stefan Krause ergänzt: „Viele dieser Arbeitsuchenden sind gut bis sehr gut qualifiziert und engagiert auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung. Leider gibt es auf Seiten der Arbeitgeber/innen oft Unsicherheiten, die dann häufig zu einer Nicht-Berücksichtigung dieser Bewerber/innen führen. Bei Fragen hilft unser Arbeitgeber-Service gerne – kontaktieren Sie uns!“

Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

Seit dem 1. Januar 2017 werden die sog. Aufstocker (Parallelbezieher von Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II) nach dem 9. Änderungsgesetzes SGB II vermittlerisch durch die Arbeitsagenturen betreut. Aufstocker werden dadurch im Rechtskreis SGB III als arbeitslos gezählt (zuvor: SGB II). Das muss bei der Interpretation der Daten im Jahr 2017 (v.a. beim Vergleich mit Zahlen des Vorjahres) berücksichtigt werden.

Im Bereich der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach entfielen von den 21.882 Arbeitslosen Ende November 2017 insgesamt 7.568 auf die Arbeitslosenversicherung und damit 354 Person oder 4,5 Prozent weniger als vor vier Wochen und 385 oder 4,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Bei den Jobcentern (Grundsicherung) sind 14.314 Arbeitslose gemeldet und damit 90 oder 0,6 Prozent weniger als im Oktober und 1.623 oder 10,2 Prozent weniger als im Vorjahr.

Unterbeschäftigung

Die Gesamtgröße der Unterbeschäftigung, also die Gesamtzahl der registrierten Arbeitslosen zuzüglich der Personen, die z.Zt. an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder sich in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus befinden und damit aktuell nicht als arbeitslos gelten, umfasste im Berichtsmonat 29.399 Männer und Frauen und damit 1.542 oder 5,0 Prozent weniger als im November 2016. Die Unterbeschäftigungsquote liegt weiter bei 7,6 Prozent, nach 8,0 Prozent im Vorjahr. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung beträgt aktuell 74,4 Prozent, nach 75,5 Prozent im Vormonat. Im Vorjahr waren es 77,2 Prozent.

Stellenzugang und -bestand

Die Unternehmen im Bezirk meldeten 1.482 neue offene Stellen, das sind 42 oder 2,9 Prozent mehr als im Vormonat, aber 99 oder 6,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. 1.430 (96,5 Prozent) der gemeldeten Stellen waren sozialversicherungspflichtig. 1.277 der neu zugegangenen Stellen sind unbefristet zu besetzen; dies entspricht einem Anteil von 86,2 Prozent.

Zum Monatsende gab es mit 4.949 freien Arbeitsstellen 103 oder 2,0 Prozent weniger als im Oktober, aber 969 oder 24,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. 4.4660 Stellen boten eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung; das sind 94,2 Prozent. 1.610 Stellen oder 32,5 Prozent stammen von Zeitarbeitsunternehmen.

Gesucht werden weiterhin Mitarbeiter/innen v.a. im Handel, dem verarbeitenden Gewerbe, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der Zeitarbeit.

Der Arbeitsmarkt nach Regionen

(Ausführungen zu den Geschäftsstellenbezirken finden Sie im beigefügten Arbeitsmarktreport.)

Bei 1.573 Arbeitslosmeldungen und 1.779 Abmeldungen sank die Zahl der Arbeitslosen im Oberbergischen Kreis um 203 oder 2,8 Prozent auf 7.126. Das sind 802 bzw. 10,1 Prozent weniger als im Vorjahr. 608 Personen mussten sich nach dem Verlust der Erwerbstätigkeit arbeitslos melden; das sind 19 Personen oder 73,2Prozent mehr als im Oktober, aber 141 Person (- 18,8 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig haben 561 Arbeitslose wieder eine Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt gefunden – das sind drei oder 0,5 Prozent weniger als im Vormonat und sechs (1,1 Prozent) weniger als im November 2016. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,8 Prozent, nach 4,9 Prozent im Vormonat und 5,4 Prozent im Vorjahr. In den letzten vier Wochen sank die Arbeitslosigkeit im Bereich der Arbeitslosenversicherung um 175 (- 6,1 Prozent) auf 2.690. Zum Vorjahr ist das ein Minus von 418 bzw.13,4 Prozent. Im Bereich der Grundsicherung sank sie um 28 (- 0,6 Prozent) auf 4.436 (zum Vorjahr: - 384/- 8,0 Prozent).

Die Arbeitgeber meldeten dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Agentur für Arbeit und Jobcenter im November 715 Stellen. Dies sind 68 (10,5 Prozent) mehr als im Vormonat, aber 200 (21,9 Prozent) weniger als im Vorjahr.

Im Oberbergischen Kreis sind aktuell 2.488 freie Arbeitsstellen (- 11 bzw. 0,4 Prozent zum Vormonat) gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 546 oder 28,1 Prozent mehr.

Gesucht werden weiterhin v.a. Mitarbeiter/innen im Handel, dem verarbeitenden Gewerbe, in der Information & Kommunikation, den technischen Dienstleistungen, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der Zeitarbeit.

Im Rheinisch-Bergischen Kreis ist die Arbeitslosigkeit im November ebenfalls gesunken, nämlich um 214 Personen (2,5 Prozent) auf 8.216. Dies sind 655 oder 7,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. 1.399 Frauen und Männer meldeten sich neu oder erneut arbeitslos; dies sind 95 oder 6,4 Prozent weniger als im Oktober und 469 (25,1 Prozent) weniger als im November 2016. 522 davon meldeten sich aus einer vorherigen Erwerbstätigkeit – das sind fünf oder 0,9 Prozent weniger als im Vormonat und 28 oder 5,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. 1.618 Personen meldeten sich aus der Arbeitslosigkeit ab. 523 Arbeitsuchende fanden wieder eine Stelle – dies sind fünf oder 0,9 Prozent weniger als im Vormonat, aber 14 oder 2,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,6 Prozent nach 5,7 Prozent im Vormonat und 6,0 Prozent im Vorjahr. 2.917 Arbeitslose wurden im Bereich der Arbeitslosenversicherung (- 112 / - 3,7 Prozent zum Vormonat / - 44 / - 1,5 Prozent zum Vorjahr) betreut und 5.299 (- 102 / - 1,9 Prozent, bzw. - 611 / - 10,3 Prozent) in der Grundsicherung.

Im Rheinisch-Bergischen Kreis haben die Arbeitgeber im November 451 Stellen gemeldet; dies sind 26 bzw. 6,1 Prozent mehr als im Vormonat und 51 oder 12,8 Prozent mehr als im November 2016.

Das Angebot an freien Arbeitsstellen lag bei 1.326 (- 43 oder – 3,1 Prozent zum Oktober); damit wurde der Vorjahreswert um 202 Stellen oder 18,0 Prozent überschritten.

Gesucht werden weiterhin Mitarbeiter/innen v.a. im Handel, dem verarbeitenden Gewerbe, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der Zeitarbeit.

In Leverkusen erfolgten in den letzten vier Wochen 1.519 Arbeitslosmeldungen, davon 411 aus Erwerbstätigkeit. Damit haben sich sieben (1,7 Prozent) Personen mehr aus einer Erwerbstätigkeit arbeitslos gemeldet als im Oktober, aber 39 (8,7 Prozent) weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig haben sich 1.560 Personen aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet. 355 davon fanden eine neue Stelle. Das sind 34 oder 8,7 Prozent weniger als im Vormonat und 34 (8,7 Prozent) weniger als im November 2016. Insgesamt sank die Zahl arbeitsloser Männer und Frauen im November um 27 Personen oder 0,4 Prozent auf 6.540. Dies sind 551 (7,8 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosigkeit sank im Bereich der Arbeitslosenversicherung (- 67 oder – 3,3 Prozent) auf 1.961. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 77 oder 4,1 Prozent mehr. Im Bereich der Grundsicherung ist sie leicht gestiegen und zwar um 40 (+ 0,9 Prozent) auf 4.579 – das sind 629 oder 12,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote in Leverkusen liegt weiter bei 7,6 Prozent nach 8,3 Prozent im Vorjahr.

Das Angebot an freien Arbeitsstellen lag im November bei 1.135 (- 49 / - 4,1 Prozent); dies sind 221 oder 24,2 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Neu gemeldet wurden der Agentur 316 Stellen; das sind 52 oder 14,1 Prozent weniger als im Vormonat, aber 50 (18,8 Prozent) mehr als im November 2016.

Gesucht werden v.a. weiterhin Mitarbeiter/innen im Handel, in der Unternehmensverwaltung, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der Zeitarbeit.

Die regionalen Zahlen zur Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter:

Oberbergischer Kreis:

Die jahresdurchschnittliche Zahl der Arbeitslosen insgesamt ist in den letzten fünf Jahren um 8,8 Prozent gesunken – die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten hingegen um 1,0 Prozent gestiegen. Dadurch hat sich der Anteil der Schwerbehinderten an allen Arbeitslosen von 7,1 Prozent im Jahr 2013 auf 7,8 Prozent im aktuellen Jahresdurchschnitt 2017 erhöht.

Aktuell sind im Oberbergischen Kreis 621 Schwerbehinderte arbeitslos gemeldet – acht oder 1,3 Prozent mehr als im November 2016.

Rheinisch-Bergischer Kreis:

Die jahresdurchschnittliche Zahl der Arbeitslosen insgesamt ist in den letzten fünf Jahren um 2,2 Prozent gesunken – die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten hingegen um 16,7 Prozent gestiegen. Dadurch hat sich der Anteil der Schwerbehinderten an allen Arbeitslosen von 6,3 Prozent im Jahr 2013 auf 7,5 Prozent im aktuellen Jahresdurchschnitt 2017 erhöht.

Aktuell sind im Rheinisch-Bergischen Kreis 663 Schwerbehinderte arbeitslos gemeldet – exakt so viele wie im November 2016.

Leverkusen:

Die jahresdurchschnittliche Zahl der Arbeitslosen insgesamt ist in den letzten fünf Jahren um 4,2 Prozent gestiegenen – die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten hingegen um 16,7 Prozent gestiegen. Dadurch hat sich der Anteil der Schwerbehinderten an allen Arbeitslosen von 6,3 Prozent im Jahr 2013 auf 7,5 Prozent im aktuellen Jahresdurchschnitt 2017 erhöht.

Aktuell sind in Leverkusen 459 Schwerbehinderte arbeitslos gemeldet – 16 oder 3,4 Prozent weniger als im November 2016.

Stand30.11.2017

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