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Leserbrief: Zweckverbandssparkasse Radevormwald-Hückeswagen bleibt gut drei Wochen vor Schließung von drei Filialen in der Kritik

Hohe Vorstandsgehälter, aber angeblich schwierige Marktsituation

Zielbewusst versucht Sparkassen-Pressesprecher Michael Scholz den beschädigten Ruf der Zweckverbandssparkasse Radevormwald-Hückeswagen aufzupolieren. Nachdem bekanntlich seine Chefs Michael Kühl und Thomas Palus die Sparkassenfilialen in Bergerhof, Dahlerau sowie in Hückeswagen-Wiehagen zum 1. Oktober schließen werden, sucht die Sparkasse nach Rückhalt in der Bevölkerung. Nicht nur wegen des Filialen-Abbaus ist ihr Ruf ruiniert. Nein, sie kommt auch ihrem zu Gebote stehenden Auftrag gemeinwohlorientiert zu agieren, nur in geringem Umfang nach.

Nun glaubt Scholz aber eine Lösung gefunden zu haben, um seine Sparkasse mit Hilfe ihrer Kunden wieder ins rechte Licht zu rücken. Doch die Absicht ist leicht zu durchschauen. Wer ein Girokonto bei der Sparkasse unterhält und bereit ist, monatlich seine Cents hinter dem Komma zu spenden, hilft dem Institut das eigene Ansehen auf Kosten anderer zu verbessern. 160 Spender tun das schon in gutem Glauben selbst wohltätig zu sein. Das ist lobenswert, verzerrt jedoch das Bild, weil sich allein die Sparkasse in der Öffentlichkeit als hilfsbereit und sozial engagiert darzustellen versucht, ohne dabei die Namen der Spender zu erwähnen.

Doch Wohlwollen gegenüber ihren Bürgern ist bei der städtischen Sparkasse längst nicht mehr zu erkennen. Genau das Gegenteil ist der Fall. Sie hat ihre Gemeinwohlorientierung selbst ohne große Not aufgegeben. Mit dem Segen ihrer ehemaligen Verwaltungsratsvorsitzenden, beide aus der CDU-Stadtratsfraktion und der Mehrheit der übrigen Kommunalpolitiker im Verwaltungsrat der Sparkasse, gönnen sich die beiden Sparkassen-Vorstandsvorsitzenden Kühl und Palus monatlich ein Salär von über 50.000 Euro. Ob das einer Einrichtung gut zu Gesicht steht, die zudem den Bürgern der Stadt gehört, überzogen und unangemessen ist, das kann doch wohl nicht bezweifelt werden.


Manfred Heymann

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