Vermittlungsversuche unter Rader LINKEN gescheitert
Persönliche Erklärung und Stellungnahme von Fritz Ullmann
Pressemitteilung: Persönliche Erklärung und Stellungnahme von Fritz Ullmann Vermittlungsversuche unter Rader LINKEN gescheitert
Radevormwald, den 1. Juli 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 20. April war von einer bereits am 16. April veröffentlichten Pressemitteilung von
Carsten Stoffel in seiner Eigenschaft als Kreissprecher in der Zeitung zu lesen, ich hätte
„über Jahre hinweg meine Frau geschlagen und auch seelisch misshandelt“. Dies
erfolgte unmittelbar nach dem zweiten tätlichen Angriff auf mich auf einer
Versammlung der Basisorganisation Radevormwald-Hückeswagen durch Herrn Scharf
und einen seiner Freunde.
Ich habe diese Vorwürfe von mir gewiesen, und wie schon zuvor verlangt, dass man mir
die Beweise, über die man ja angeblich verfügt, endlich vorlegt. Nichts dergleichen ist
geschehen.
Man erklärt mir trotz mehrfacher Nachfrage auch vor der
Schiedskommission der Partei nicht einmal, worin die seelische Misshandlungen an
meiner Frau eigentlich bestanden haben soll. All das bis heute nicht.
Ich habe darauf verwiesen, dass ich trotz der schweren Vorwürfe keine Strafanzeige
seitens meiner Frau erhalten habe. Stoffel erklärte daraufhin der Presse, eine solche
Anzeige werde „noch diese Woche“ folgen. Das war im April. Nichts ist geschehen.
Er hat weiter erklärt, ein Parteiausschlussverfahren sei gegen mich einzuleiten. Dies
hat er dann selbst getan, und die Landesschiedskommission der Partei DIE LINKE. NRW
unternahm den – von meiner Seite skeptisch betrachteten – Versuch eines Vergleiches.
Ich wendete mich darauf hin an den Landesvorstand der Partei mit der Bitte um
Vermittlung eines Gespräches zwischen Stoffel und mir. Selbst mit dem
Landesvorstand möchte Stoffel jedoch im Moment nicht reden, wie er mit Schreiben
vom 28. Juni erklärte. Dieser Vergleich ist also jetzt gescheitert.
Stoffel hat für sein Verhalten keinen Auftrag der Partei. Der Beschluss, ein
Parteiausschlussverfahren gegen mich einzuleiten, wurde seinerzeit mit 5 von 9
Stimmen (wir erinnern uns: Stoffel sprach von „großer Mehrheit“) auf einer
Versammlung der Basisorganisation getroffen. Damit wäre es ein Auftrag für den BORat
gewesen, nicht aber den Kreissprecher. Stoffel aber hat sowohl die
Presseerklärung, als auch das Parteiausschlussverfahren aus eigenem Antrieb zur
Chefsache erklärt, ohne hierfür den Auftrag des Kreisverbandes zu haben. Er
missbraucht seine Funktion als Sprecher.
Warum also bringt er sich persönlich in dieser Form ein, schadet mir und der Partei in
der Öffentlichkeit mit solcher Zielstrebigkeit?
Liegt es daran, dass ich im November und Dezember letzten Jahres, bevor Stoffel
Sprecher wurde, Unregelmäßigkeiten in seiner Kassenführung für Radevormwald
aufdeckte und Partei-intern kritisierte?
Oder geht es darum, dass Stoffel auf Platz 2 der Reserveliste der Partei DIE LINKE für
den Rat der Stadt Radevormwald steht? Worum geht es?
Stoffel schweigt, genauso wie er schweigt, wenn ich Beweise fordere.
Meine Frau äußert sich nicht weiter zu den Vorwürfen.
Von ihr strebe ich seit April die Scheidung an und kämpfe weiter um meine Kinder,
sowohl um das Sorgerecht, als auch das Recht sie regelmäßig zu sehen, was meine
Frau zu verhindern versucht.
In den letzten drei Monaten wurde ich zweimal körperlich angegriffen, unzählige Male
beleidigt und mit Unverschämtheiten bedacht.
Drei Monate hatte Stoffel Zeit, so er denn gewollt hätte, sich um eine Klärung zu
bemühen. Bis auf weitere Verleumdungen kam von ihm nichts.
Da es nun meiner Ansicht nach keinerlei Aussicht mehr gibt, diese Angelegenheit zu
klären, haben ich und andere Mitglieder der Partei aus Kreis- und Landesverband
folgende Maßnahmen eingeleitet: • Antrag auf Parteiausschluss von Carsten Stoffel (Kreissprecher Oberberg,
wohnhaft in Radevormwald) wegen parteischädigenden Verhaltens und
Verleumdung. • Antrag auf Parteiausschluss von Sascha Scharf (BO-Rat Radevormwald-
Hückeswagen, wohnhaft in Remscheid) wegen tätlichen Angriffs auf andere
Parteimitglieder in drei Fällen und parteischädigenden Verhaltens. • Antrag auf Parteiausschluss von Crystal Marie Ullmann (wohnhaft in Remscheid)
wegen parteischädigenden Verhaltens und Verleumdung.
Des weiteren prüfen wir, inwieweit Personen aus Herrn Scharfs persönlichem
Freundeskreis, die ebenfalls an den Angriffen auf mich und Herrn Münter (Vorsitzender
des Ortsverbandes DIE LINKE. Radevormwald i.G.) beteiligt waren, seither ihre
Mitgliedschaft zur Partei DIE LINKE erklärt haben und behalten uns Einsprüche gegen
die Wirksamkeit solcher Eintritte vor.
Schließlich wurde oder wird Anzeige gegen die folgenden Personen erstattet: • Carsten Stoffel wegen Verleumdung • Crystal Marie Ullmann wegen Verleumdung und unterlassener Hilfeleistung • Sascha Scharf wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung • Stephan Tasche (wohnhaft in Rade.) wegen Beihilfe zur Körperverletzung • Peter Vogt (wohnhaft in Remscheid) wegen Beihilfe zur Körperverletzung
In diesen Zusammenhängen werden auch Schadenersatzansprüche geltend gemacht.
Ich rufe meine Genossen auf, sich von Herrn Stoffel zu distanzieren, so den
Kreisverband aus der Angelegenheit herauszulösen und der Partei an sich weiteren
Schaden zu ersparen.
Mit freundlichen Grüßen Gez.
Peter Fritz Sebastian Ullmann
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Zuletzt aktualisiert am: 07.07.2010. Dieser Artikel wurde bereits 977 Mal gelesen (Stand 0.00 Uhr am: 08.02.2012).
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