Neuer Computertomograph im Johanniter-Krankenhaus

Pünktlich zum internationalen Tag der Rückengesundheit traf der neue Computertomograph im Johanniter-Krankenhauses Radevormwald ein. Das Gerät soll in der Rader Klinik zukünftig unter anderem auch die Diagnostik von Rückenerkrankungen verbessern.

Neben den Johanniter-Ärzten, der Geschäftsleitung und dem Velberter Radiologen Dr. Lars Welp nutzen auch Bürgermeister Dr. Josef Korsten und CDULandtagsabgeordneter Peter Biesenbach die Gelegenheit, das neue Gerät erstmals gründlich unter die Lupe zu nehmen. Mit einem Gewicht von rund 1,2 Tonnen ist der neue Mehrzeilen-Computertomograph im Johanniter-Krankenhaus Radevormwald ungefähr so schwer wie ein durchschnittlicher Kleinwagen. „Aber wesentlich spannender“, findet Radiologe Dr. Lars Welp, der das Gerät ab April im Auftrag der Johanniter am Radevormwalder Johanniter-Krankenhaus betreiben wird. 


Für die Johanniter ist diese Kooperation ein wichtiger Schritt in Sachen Wettbewerbsfähigkeit. Schließlich zählt die Computertomographie (CT) heute zu den wichtigsten diagnostischen Verfahren der Radiologie und liefert Ärzten innerhalb kürzester Zeit ein umfassendes Bild von Muskeln, Organen und Knochen. Dazu erzeugt das Gerät einen schmalen Röntgenstrahl, der den Körper durchdringt und je nach Struktur unterschiedlich starke Strahlen abgibt. Diese Strahlen werden über eine Vielzahl von Dektektoren empfangen, aufbereitet und ausgewertet. Da die Röntgenröhre kontinuierlich um den Körper rotiert, entstehen unterschiedliche Ansichten, die der Computer anschließend zu einem Gesamtbild bündelt.

„Die frühen CT-Geräte benötigten fünf Minuten oder länger, um solch eine Schichtaufnahme zu erstellen. Heute geht das in wenigen Sekunden“, erklärt Dr. Welp. Neben den Johannitern freuen sich auch Bürgermeister Dr. Josef Korsten sowie CDULandtagsabgeordneter Peter Biesenbach, dass Radevormwald jetzt über einen eigenen Computertomographen verfügt. Denn dieser festigt die Wettbewerbsposition des Krankenhauses und somit den Wirtschaftsstandort Radevormwald. Das sei für die Region von zentraler Bedeutung, sind sich Politiker und Gesundheitsexperten einig. Anfang April soll im Johanniter-Krankenhaus der erste Patient „in die Röhre“ gucken. Bis dahin gibt es allerdings noch einiges zu tun. Nach der Installation des Systems muss der TÜV das Gerät abnehmen.

„Dabei überprüfen die Techniker, ob der Strahlenschutz eingehalten wird und alle Qualitätskriterien erfüllt sind“, erklärt Dr. Reinhold Hikl, Ärztlicher Direktor des Johanniter-Krankenhauses. Zudem werden die Mitarbeiterinnen der Röntgenabteilung noch durch eine professionelle Trainerin im Umgang mit dem neuen Gerät geschult. „Anschließend steht der neuen Diagnostik dann nichts mehr im Wege“, freut sich Hikl.

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