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Gefahren auf dem Eis

Frostige Temperaturen verwandeln viele Seen und Gewässer in eine geschlossene Eisfläche. Doch die weiße Winteridylle ist manchmal trügerisch, da die Eisdecken oft nicht tragfähig sind. Johanniter geben Tipps für den Notfall.

Immer wieder kommt es zu Unfällen, weshalb empfohlen wird, Flächen erst ab einer Eisdicke von 20 Zentimetern und nie alleine zu betreten.
Wenn es zu einem Einbruch kommt, bleiben nur wenige Minuten, um sich aus dem kalten Wasser aufs Eis zu retten. Auch ein Erwachsener mit guter Kondition hat sonst keine Chance zu überleben. Wichtig ist es, sich auf der Eisfläche liegend und mit gespreizten Armen und Beinen ans Ufer zu bewegen.
Als Ersthelfer sollte man bei einem Eiseinbruch umgehend den Notruf 112 wählen. Wenn möglich, sollten die Helfer vom Ufer aus mit einem Ast oder einer Leine versuchen, die eingebrochene Person zu retten. Keinesfalls sollte das Eis betreten werden. Nach der Rettung sollten die Helfer dem Betroffenen die nasse Kleidung ausziehen und ihn in trockene Decken oder Kleidung wickeln, damit er vor einer weiteren Auskühlung geschützt wird.
„Ist der Betroffene bewusstlos und hat eine normale Atmung, wird er in die stabile Seitenlage gebracht“, sagt Ilinka Walther, die Ausbildungsleiterin der Johanniter in Rhein.-/Oberberg. „Hat der Bewusstlose keine normale Atmung, wird sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung begonnen und diese bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fortgesetzt.“
Auch auf dem Land birgt das Eis Gefahren und ein Ausrutschen kann Brüche oder Wunden nach sich ziehen. Wie man die Notfälle versorgt, das zeigt die Johanniter-Unfall-Hilfe allen Interessierten beim nächsten Erste-Hilfe-Kurs am 19. und 20. Februar im Johanniter-Krankenhaus in Radevormwald. Einen Kurs für Führerscheinanwärter und für alle, die ihr Wissen noch einmal auffrischen wollen, gibt es am Samstag, 27. Februar. Anmeldungen werden unter 02262 7626-25 entgegen genommen.

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