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Wünschelrute führte zur Hallenbadquelle

Quelle wurde im Juli 1974 entdeckt. Reines Felsquellwasser von höchster Reinheit sprudelte im Radevormwalder Aquafun.

Dort, wo sich im aquafun Badegäste tummeln, stand vorher sein Vorgänger - das "Felsquellbad". In der Tat - wenn sonst Brauereien oder Mineralwasserfirmen mit reinem Felsquellwasser für ihr Produkt werben, sprudelte auch im Radevormwalder Hallenbad Felsen-Quellwasser von höchster Reinheit.

Doch die Entdeckung dieser Quelle hatte man weniger der Technik zu verdanken. Zwar hatten elektronische Geräte im Juli 1974 unterhalb des Hallenbades ein anzapfbares Wasserreservoir angezeigt, aber die angezeigte Wasserader war bei den anschließenden Bohrungen gar nicht erst aufzufinden. Da entsannen sich die Stadtwerke des 76jährigen Wünschelrutengängers Wilhelm Deusing aus Arnsberg, der in Radevormwald schon mehrere Wasseradern insbesondere zur Anlegung von Brunnen auf Bauernhöfen gefunden hatte.

Und tatsächlich, nach einer Untersuchung des Geländes mit seiner Silberstahlrute behauptete Wilhelm Deusing zwei Wasseradern entdeckt zu haben, über die er in einem Gutachten ausführte: "Die Flußbreiten beider Wasseradern, die von Süden nach Norden verlaufen, sind 1,10 Meter breit und befinden sich in 75 bis 80 Meter Tiefe. Die stündliche Wassermenge pro Wasserader kann mit etwa sechs bis sieben Kubikmeter in Ansatz gebracht werden."

Die Bohrungen im September in bis zu 80 Meter Tiefe und sogar die Zündung von 50 Kilogramm Sprengmaterial führten jedoch erneut nur zu einem enttäuschenden Ergebnis, denn statt der vorhergesagten Menge förderten die Pumpversuche nur einen Kubikmeter Wasser pro Stunde an die Oberfläche. Doch Wilhelm Deusing blieb hartnäckig und hielt an seiner Behauptung fest, es sei Wasser in Hülle und Fülle vorhanden, man müsse eben andere Mittel einsetzen, die Ader freizubekommen.

So kam die Feuerwehr ins Spiel, die von Stadtwerke-Rohrmeister Gert Pfeifer geleitet wurde. Zusammen mit Werkleiter Klaus Glasner wollte er versuchen, von außen Druck auf die Wassersäule zu geben . Dazu presste die Pumpe eines Löschfahrzeuges LF 8 mit 13 bis 14 atü Druck Wasser in die Brunnenbohrung. Das Experiment hatte Erfolg - nach wenigen Minuten brach der Widerstand im Brunnen zusammen. Beim anschließenden Pumpversuch aus 18 Metern Tiefe konnten sieben Kubikmeter Wasser pro Stunde gefördert werden.

Chemische und bakteriologische Untersuchungen ergaben, dass das Radevormwalder Felsquellwasser als Badewasser qualitativ hochwertiger ist, als das Talsperrenwasser.

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